1999 - 2005 (Spinni-Halle/Chollerhalle)
Chronik IG Kultur Zug / Spinni Halle Baar / Chollerhalle Zug 1999 - 2005
1999
28. Januar 1999 Grundsatzbeschluss im Vorstand IG Kultur, die Koordination, allenfalls Trägerschaft für ein kantonales Kulturzentrum zu übernehmen aufgrund einer Anfrage der kant. AG Kulturzentrum. Bildung eines Ausschusses für diese Aufgabe.
29. Januar Schriftliche Absichtserklärung an Regierungsrat, Gemeinderat Baar, Stadtrat Zug eine kantonales Kulturzentrum grundsätzlich zu unterstützen.
24. Februar 1. Vollversammlung von 80 Kulturschaffenden in der Victoria Halle in Baar. Diskussion über vor und Nachteil der Victoria Halle und der ganz neu ins Spiel gekommenen Spinni Halle in Baar.
31. Mai 2. Vollversammlung von 70 Kulturschaffenden in der Spinni Halle in Baar mit 7 Workshops und den Bedürfnisnachweis für eine Aktionshalle nachzu-weisen.
18. August Einigung über die finanzielle Regelung zwischen IG Kultur Zug, Gemeinde-rat Baar, Stadtrat der Stadt Zug und der Kultusdirektion des Kantons Zug.
28. August Unterzeichnung Mietvertrag zwischen der Lorze AG (Adrian Gasser) und IG Kultur Zug. Investitionsvereinbarungen.
31. August/8. Sept. Beschlüsse des Regierungsrats, des Stadtrat der Stadt Zug und des Gemein-derats Baar von je Fr. 40'000 zur Abdeckung der jährlichen Miete der Spinni Halle für eine Versuchsphase: Kanton Zug für 5 Jahre (2000-2004), Stadt Zug 1 Jahr (2000), Gemeinde Baar 1 Jahr (2000) mit Option auf weitere 4 Jahre.
Mitte September Einreichung Baugesuch an Gemeinde Baar.
29. September Pressekonferenz in Anwesenheit aller politischer Entscheidungsträger.
Oktober Öffentliche Auflage des Baugesuchs. Eintreffen von 14 Einsprachen, haupt-sächlich aus Angst vor Immission durch hohes Verkehrsaufkommen an Grossanlässen.
2000
19. Januar 2000 3. Vollversammlung mit 70 Kulturschaffenden, Vorstellung eines ersten Kulturmanagers Thomas Zehnder, Vorstellung von ersten Ideen für die Um-setzung des künftigen Auftrags.
Sommer Wettbewerb für Entwicklung eines CI/graphischen Erscheinungsbildes, Ent-scheid für Urs Bachmann Zug.
Mitte September Ablehnung der Einsprachen durch Gemeinderat Baar nach Begegnungsge-sprächen mit den Einsprechenden.
20. September Bau- und Betriebsbewilligung mit Auflagen an den Betrieb (d.h. Parkierungs-konzept, dramatische Einschränkung für Grossanlässe und Parties). Die IG Kultur muss das ursprüngliche Finanzierungs- und Betriebskonzept überar-beiten. Kulturmanager Thomas Zehnder hatte sein Mandat im Laufe des Sommers bereits zur Verfügung gestellt.
21. September Kuhgant bei Colombo (Versteigerung von 5 Kunst-Kühen, über Fr. 20'000 Erlös).
29. September Pressekonferenz zur Betriebsbewilligung.
28. November Beschlüsse des Regierungsrats, des Stadtrats der Stadt Zug und des Gemein-derats Baar, ihre ursprünglichen Beiträge (s. 31. August 1999) beinahe zu verdoppeln, so dass die Gesamtunterstützung von Fr. 120'000 auf Fr. 210'000 zu stehen kommt. Damit kann der Grundbetrieb, d.h. Miete sowie die Anstel-lung eines Kulturmanagers und Betriebsleiters sichergestellt werden. Die Zu-sicherungen gelten wie folgt: Kanton Zug Fr. 80'000 für 2001-2003, Stadt Zug Fr. 50'000 für 2001 mit Option auf Aufnahme ins jährliche Budget ab 2002, Gemeinde Baar Fr. 80'000 für 2001 mit Option auf Aufnahme ins jähr-liche Budget ab 2002. Der Rest, d.h. auch das Investitionsvolumen von gegen Fr. 300'000 liegt in der Verantwortung der IG Kultur Zug.
2001
11. Juni 2001 Pressekonferenz mit Vorstellung des Kulturmanagers und Betriebsleiters Stefan Widmer, der aus 70 Bewerbungen ausgewählt wurde. Er übernimmt seine Tätigkeit "fliegend" zum 1. Juli mit einem Teilpensum, das er im Laufe der Monate bis zur geplanten Eröffnung erhöht.
Sommer Bau- und Einrichtungsarbeiten. Umsetzung des Kommunikationskonzepts.
21. November Bau ist betriebsbereit, Bar-Eröffnung
23. November Eröffnungsfest mit offizieller Eröffnung um 11.00 Uhr, Erste Programmwo-chen stehen, die Finanzierung der Investitionen ist grösstenteils sichergestellt, noch nicht für den laufenden Betrieb. Trotzdem, es geht los mit der neuen Halle für Kultur und Aktion!
2002
29. Juni Ende der 1. Saison. An 60 Veranstaltungen waren 9.000 Besucher in der Spinnihalle.
29. August Beginn der zweiten Saison mit „Dunschtigsbar“.
24. Oktober Kündigung der Mietverträge Spinnihalle, Nebenräume und Parkplatz durch die Lorze AG zum 30. Juni 2004. Grund: offenbar ein seit Jahren schwelen-der Konflikt von Lorze-Eigentümer Adrian Gasser mit der Zuger Regierung in bezug auf die Personalfürsorgestiftung der Lorze AG und der Tatsache, dass die Spinnihalle massgeblich durch den Kanton mitfinanziert wird.
Oktober –Dezember Verhandlungen um Aufhebung der Kündigung zwischen Präsident IG Kultur Zug Christoph Balmer und Vermieter Adrian Gasser ohne Erfolg.
26. November Der Grosse Gemeinderat Zug beschliesst einen jährlich wiederkehrenden Beitrag an die Spinnihalle von je Fr. 80'000 für die Jahre 2002-2004.
3. Dezember Der Regierungsrat beschliesst die Erhöhung des jährlichen Beitrag an die Betriebskosten von Fr. 80'000 auf Fr. 100'000 für die Jahre 2003 und 2004.
11. Dezember Die Gemeindeversammlung Baar genehmigt mit dem Budget 2003 einen Beitrag an die Spinnihalle von Fr. 95'000 (bisher Fr. 80'000).
2002 An 127 Veranstaltungen, davon 16 Vermietungen und 33 Bar-Abende waren 13.500 Besucher in der Spinnihalle.
2003
Ab Januar 2003 Verhandlungen über die Aufhebung der Kündigung durch den Baarer
Gemeindepräsidenten Jürg Dübendorfer und später den Zuger Stadtpräsiden-ten Christoph Luchsinger.
14./15. Januar Kündigung wird durch Radio Sunshine und die Zuger Printmedien öffentlich gemacht. Vermieter Adrian Gasser begründet die Kündigung mit der Veröf-fentlichung eines Textteils in „Open end – Baar und seine Spinnerei“ in 650-Jahr-Jubiläumsbuch „Zug erkunden“ (Hrsg. Regierungsrat des Kantons Zug, alle 11 Einwohnergemeinden des Kantons, im Balmer Verlag).
Mitte Januar Das Team der Chollerhalle ist über die ungewisse Zukunft der Spinnihalle deprimiert. Für eine mittelfristige Programmplanung sind die Hände gebun-den.
2. Hälfte Januar Peter David Weber entdeckt Landzelle im Choller mit gültigem Bebauungs-plan als Standort für eine mögliche Spinnihalle-Nachfolge. Erste Kontakte mit Landbesitzerin Korporation Zug zeigen grundsätzliche Bereitschaft, das Land im Baurecht abzugeben. Die Idee der Chollerhalle ist geboren!
3. Februar Persönlichkeitsverletzungsklage von Adrian Gasser gegen Zuger Regierung, alle 11 Einwohnergemeinden und den Balmer Verlag wegen Textteil in „Zug erkunden“, was die Verhandlungen um eine Mietvertragsverlängerung sehr erschwert.
Februar/März Eine Machbarkeitsstudie des Architekturbüros Weber Kohler Reinhardt AG bringt das Ergebnis, dass das Projekt Choller gemäss Bebauungsplan (Kul-turhalle und 4geschossiger Hochbau) realisierbar und finanzierbar ist.
10. März Friedensrichterverhandlungen zwischen Adrian Gasser, der Zuger Regierung, den Gemeindepräsidenten und dem Balmer Verlag. Beschluss: Aufnahme von Vergleichsverhandlungen, Anordnung eines Verkaufsstops von „Zug er-kunden“ während der Zeit des Verfahrens.
1. April Präsentation des Chollerprojekts an den Eigentümer der Liegenschaft Galva-nik Daniel Schwerzmann. Signalisierung seines Einverständnisses.
14. April Erstes vertrauliches Gespräch zwischen den Entscheidungsträgern des Kan-tons, der Stadt Zug und der Korporation Zug mit Peter David Weber und Christoph Balmer über das Projekt Chollerhalle. Grundsätzlich positive Auf-nahme, Hinweis auf Privatfinanzierung.
10. Mai Adrian Gasser entfernt eigenhändig „Zug erkunden“ vor der Preisverleihung „Schönste Schweizer Bücher“ im Museum für Gestaltung in Zürch.
28. Mai Erste Klärungen über Trägerschaft mit Fachleuten. Idee: Stiftung.
13. Juni Gespräch mit Vorstand IGGZ (Galvanik). Abstimmung über einen möglichen Einbezug in das Chollerprojekt. Stellt sich als nicht machbar heraus.
Juni Abbruch Kontakt Adrian Gasser zur IG Kultur Zug.
5. Juli Ende 2. Saison der Spinnihalle.
7. Juli Zweites vertrauliches Gespräch mit den politischen Entscheidungsträgern, diesmal auch mit Baar. Weiterhin positive Haltung zum Projekt. Prioritär soll aber eine Mietvertragsverlängerung mit der Spinnihalle verfolgt werden. Verhandlungen werden durch Politiker fortgeführt. Erst nach deutlichem Scheitern soll öffentlich über das Projekt gesprochen werden.
2. September Beginn 3. Saison.
1. Hälfte September Mietvertragsverhandlungen zwischen Adrian Gasser und Politiker verlaufen erfolglos.
15. September Abbruch der Vergleichsverhandlungen um „Zug erkunden“ durch Adrian Gasser. Ankündigung einer Klage ans Kantonsgericht. Das Buch gelangt erst am 3. Dezember 2003 wieder in den Verkauf.
15. September Drittes vertrauliches Gespräch mit den politischen Entscheidungsträgern. Diesmal defensives Verhalten, das die Politiker unter Druck der wachsenden Finanzausgaben und des geplantem interkantonalen Finanzausgleichs. Erkä-rung, dass eine Finanzierung des Chollerprojekts durch die öffentlicher Hand nicht denkbar ist, muss privat erfolgen. Als Alternative in Baar soll eine Lö-sung mit Lego, Neuhofstrasse in Baar, gefunden werden. Als zweite Variante wird die Allmend-Halle im Herti Zug ins Spiel gebracht.
Ende September Lego lehnt die Vermietung einer Produktionshalle zu Kulturzwecken ab.
14. Oktober Besichtigung Allmend-Halle. Im Grundsatz geeignet, aber im Gebiet der geplanten Areal-Überbauung Herti mit Wohnbauten und neuem Eisstadion vorgesehen, allenfalls als Übergangslösung denkbar.
Mitte Oktober Kontakt mit den Behörden: an einer Medienkonferenz soll über die langfris-tige Lösung mit der Chollerhalle und eine kurzfristige Übergangslösung mit der Allmend-Halle, allenfalls mit der Spinnihalle (falls eine Mietvertragsver-längerung möglich würde) orientiert werden.
November Intensive Verhandlungen mit der Korporation Zug im Wettbewerb mit ande-ren, kommerziell interessanteren Bewerbern. Weitere Renditeberechnungen über das gesamte Chollerprojekt. Planung einer Aktiengesellschaft, anstelle einer Stiftung, für die Trägergesellschaft.
November/Dezember Medienkonferenz wird auf Begehren der Politiker aufgrund anstehender Budgetversammlungen mehrmals verschoben.
Mitte November Lego Sihlbruggstrasse Baar wird nach Bekanntgabe der Fabrikschliessung von Ende Oktober neu ins Spiel gebracht. Nach einer Begehung wird die An-frage anfangs Dezember durch Lego aus grundsätzlichen Gründen abgelehnt.
4. Dezember Grünes Licht von der Korporation Zug, das Projekt Choller innerhalb eines halben Jahres als Vorlage an die Genossenversammlung von Ende Juni 2004 zu bringen. Bedingung: bis zum 31. März 2004 schriftliche Zusage über ein Grundkapital von Fr. 1.5 Mio. an die Investitionsgesellschaft.
17. Dezember Der IG Kultur Zug gelingt eine Verständigung mit der Lorze AG über eine Mietvertragsverlängerung für die Spinnihalle ab 1. Juli 2004 um mindestens ein Jahr.
22. Dezember Medienkonferenz:
Von der Spinnihalle zur Chollerhalle. Vorstellung des Neubauprojekts
Choller mit der Chollerhalle als Nachfolgelösung für die Spinnihalle zusam-men mit den Verantwortlichen der Korporation Zug.
Die Meldung kurz vor Weihnachten schlägt wie eine Bombe ein!
2003 An 114 Veranstaltungen, davon 13 Vermietungen und 18Bar-Abende waren 12.000 Besucher in der Spinnihalle.
2004
15. Januar Gründung des Gönnervereins Spinnihalle/Chollerhalle
30. Januar Klage von Adrian Gasser an das Kantonsgericht wegen Persönlichkeitsver-letzung/Unlauterer Wettbewerb in „Zug erkunden“ (11/2005: Gerichtsverfah-ren noch nicht abgeschlossen).
16. Februar Informationsveranstaltung mit potentiellen Aktionären der Choller AG. Ver-bindliche Zusagen von Fr. 1 Mio. Informelle Zusage des Kantons, einen In-vestitionsbeitrag von Fr. 500'000 zu leisten.
28. Februar Die Ernst Göhner Stiftung Zug beschliesst einen Investitionsbeitrag von
Fr. 150'000.
2. März Abschluss einer Nutzungsvereinbarung zwischen der IG Kultur Zug und der Lorze AG für die Spinnihalle mit Nebenräumen vom 1. Juli 2004 bis max. September 2005. Damit ist der nahtlose Übergang von der Spinnihalle zur Chollerhalle gewährleistet.
2. März Beschluss des Regierungsrat des Kantons Zug, das Projekt Chollerhalle im Sinne einer Starthilfe mit einem Einmalbeitrag von Fr. 500'000 aus dem Lot-teriefonds zu unterstützen.
8. März Der Stadtrat der Stadt Zug nimmt das Projekt Chollerhalle positiv zur Kennt-nis und will eine Vorlage an den GGR vorbereiten.
Mitte März Der Gemeinderat Baar bedauert die Schliessung der Spinnihalle und fällt den Entscheid, die Chollerhalle trotzdem zu fördern. Er setzt damit ein klares Zeichen für das Projekt einer Kultur- und Aktionshalle ausserhalb seine Ge-meinde.
März 1. Entwurf Baurechtsvertrag mit der Korporation Zug
31. März Die schriftliche Zusage von 32 Investoren über Fr. 1.7 Mio. liegen vor.
1. April Medienkonferenz:
Chollerhalle auf gutem Weg: die notwendigen Mittel sind beisammen!
Drei Monate nach Veröffentlichung des Projekts ist das durch die Korporati-on Zug geforderte Grundkapitel für die Choller AG von Fr. 1.5 Mio. über-troffen. Behörden und Öffentlichkeit sind überrascht. Die Bauplanung schrei-tet voran.
Ende Mai Zusagen von 39 Investoren über Fr. 2.2 Mio. liegen vor.
Baurechtsvertrag ist bereinigt.
17. Juni Ende 3. Saison der Spinnihalle.
28. Juni Die Genossenversammlung der Korporation Zug mit 120 Anwesenden stimmt dem Baurechtsvertrag mit der Choller AG einstimmig zu. Damit ist der Weg frei für die neue Chollerhalle.
12. Juli Gründung der Choller AG mit Grundkapital von Fr. 100.000.
15. Juli Baueingabe Chollerhalle. Keine Einsprachen.
2. September Beginn 4. und letzte Saison in der Spinnihalle
22. September Die Choller AG ergänzt den Verwaltungsrat auf vier Personen. Präsident wird Felix Widmer, Rotkreuz.
28. Oktober Erhöhung des Aktienkapitals der Choller AG auf Fr. 2.2 Mio. mit insgesamt 39 Aktionären.
9. November Baubewilligung Chollerhalle
9. Dezember Medienkonferenz:
Spatenstich für die Chollerhalle.
Kapital von Fr. 2.2 Mio. in der Choller AG. Von Fr. 1,2 Mio. angestrebten direkten Beiträgen an die Chollerhalle sind Fr. 660'000 gesichert. Die Eröff-nung ist für Oktober 2005 vorgesehen.
10. Dezember Beginn Aushub
13. Dezember Die Gemeindeversammlung Hünenberg beschliesst einen Investitionsbeitrag von Fr. 10’000
2004 An 143 Veranstaltungen, davon 9 Vermietungen und 25 Bar-Abende waren 16.000 Besucher in die Spinnihalle.
2005
10. Januar Beginn Fundation mit 140 Pfählen.
Ende Januar Finanzzusage der ZKB über 6.9 Mio. Baukredit.
7. Februar Beginn Baumeisterarbeit, Betonierung der Bodenplatte.
1. Februar Regierungsratsbeschluss für einen jährlich wiederkehrenden Betriebsbeitrag an die Spinnihalle (2005) resp. Chollerhalle (2005-2007) von je Fr. 125'000. Abschluss einer Leistungsvereinbarung zwischen der IG Kultur Zug und der Direktion für Bildung und Kultur.
1. März Beschluss des Grossen Gemeinderats Zug für einen Investitionsbeitrag von Fr. 300'000 sowie einen jährlich wiederkehrenden Betriebsbeitrag an die Spinnihalle (2005) bzw. Chollerhalle (2005-2007) von je Fr. 120'000 mit 24 zu 8 Stimmen. Vorausgegangen war eine heftige Debatte über Kulturbeiträ-ge, nachdem die GPK eine Ablehnung des Investitionsbeitrags und Erhöhung des Betriebsbeitrags empfohlen hatte.
12. April Abschluss des Baurechtsvertrags zwischen der Korporation Zug und der Choller AG
15. April Decke über Tiefgarage
10. Mai Der Gemeinderat Cham beschliesst einen Investitionsbeitrag von Fr. 15'000.
10. Mai 10. Generalversammlung der IG Kultur Zug im Theater im Burgbachkeller Zug, 1. Generalversammlung Gönnerverein Spinnihalle/Chollerhalle
18. Mai Unterzeichnung Mietvertrag Choller AG mit der IG Kultur Zug.
27. Mai Stahlbau aufgerichtet.
30. Mai Der Bürgerrat der Stadt Zug beschliesst einen Investitionsbeitrag von
Fr. 5'000.
2. Juli Ende 4. Saison der Spinnihalle. Abschied nach 430 Tagen Belegung mit 45'000 Besuchern!
Juli Übereinstimmung mit dem Vorstand IGGZ über die Zusammenarbeit zwischen der Chollerhalle und dem Kulturzentrum Galvanik.
4. Juli Auftragsvergabe eines neuen visuellen Auftritts/Corporate Design an DNS Transport (Ueli Kleeb + Caroline Lötscher) Zug.
7. Juli Eintrag des Baurechtsvertrags in das Grundbuch.
19. August Flachdach und Fassade beendet.
Anfang September Der Verwaltungsrat der Choller AG beschliesst nach einer a.o. GV vom 22. August eine Kapitalerhöhung auf Fr. 3.0 Mio. mit 64 Aktionären.
7. September Beschluss des Gemeinderats Baar der Gemeindeversammlung zHd. des Budgets 2006 einen Investitionsbeitrag von Fr. 50'000 sowie einen Betriebsbeitrag 2006 von Fr. 50'000 zu beantragen (durch Gemeindeversammlung vom 14. Dezember genehmigt).
9. September Medienkonferenz:
Projekt Transfer-Mobil Chollerhalle mit ausgedientem ZVB-Bus im Über-gang von der Spinnihalle zur Chollerhalle. Bekanntgabe Zusammenarbeit mit Vorverkaufspartner *starticket und dem Tarifverbund Zug mit Einschluss des Öffentlichen Verkehrs in den Ticketpreisen. Start der Spendenaktion „Kultur sucht Kröten“ zugunsten des Innenausbaus der Chollerhalle in Zusammenar-beit mit Neue Zuger Zeitung (Ziel Fr. 250'000).
2. Hälfte September Auszug aus der Spinnihalle
30. September Beendigung des Mietverhältnisses Spinnihalle mit der Lorze AG.
Ende Oktober Beginn Mieterausbau Chollerhalle.
4. November Medienkonferenz:
Die Chollerhalle ist bezugsbereit. Die Baukosten sind eingehalten. Die Ver-mietungen im Hochbau sind praktisch abgeschlossen.
11. November Spendeaktion „Kultur sucht Kröten“ hat bisher Fr. 90'000 in Bargeld und Fr. 71’000 in Geldwert-Leistung eingebracht.
12. November 2005 Eröffnung Chollerhalle als neues Zentrum für Kultur und Aktion
Planung:
Anfang Mai 2006 Bezug Hochbau Choller
Autor:
Christoph Balmer, Präsident IG Kultur Zug, Tel. 079 578 42 48, christoph.balmer@igkulturzug.ch
15. Dezember 2005
