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1990 - 1995 (bis Gründung IG Kultur)

Chronik IG Kultur Zug / Kulturkalender des Kantons Zug 1990 - 1995

6. Juni 1990 Initiierung von Burgbach-Gesprächen durch Annelies Ursin, Programmleiterin Burgbachkeller Zug

26. August 1992 Bildung einer Arbeitsgruppe (Christoph Balmer, Graziella Christen Terrani, Guido Meier, Sybille Omlin) zur Bearbeitung des Themas: Koordination kultureller Anlässe/Informationsaustausch unter Veranstaltern
20. Oktober 1992 Burgbach-Gespräch mit Vorstellung erster Ideen, Bildung einer Arbeitsgruppe IG Kultur (Christoph Balmer, Graziella Christen Terrani, Matthias Haldemann, Peter Kamm , August P. Villiger) zur Bearbeitung der Themen: Informationsaustausch, Kulturkalender, Vision Zuger Kultur
6. November 1992 1. Arbeitssitzung IG Kultur, Grobkonzipierung Information/Beratung
23. November 1992 2. Arbeitssitzung IG Kultur, Struktur IG Kultur, 0-Nummer eines Kultur-Kalenders des Kantons Zug
9. Dezember 1992 3. Arbeitssitzung, IG Kultur, Vorbereitung 0-Nummer Kultur-Kalender (Arbeitsgruppe erweitert durch Adrian Hürlimann, Guido Meier, Sybille Omlin, Benni Weiss), Bildung eines Redaktions-Ausschusses

13. /20. Januar 1993 Arbeitssitzungen Redaktions-Ausschuss 0-Nummer
18. Januar 1993 Beschluss des Regierungsrats des Kantons Zug für einen Beitrag von Fr. 5'000 an die Projektierungskosten 0-Nummer
27. Januar 1993 4. Arbeitssitzung IG Kultur, Statusbericht 0-Nummer, weitere Schritte
15. Februar 1993 Arbeitssitzung Redaktions-Ausschuss 0-Nummer
10. März 1993 5. Arbeitssitzung IG Kultur, Vorbereitung 0-Nummer
25. März 1993 6. Arbeitssitzung IG Kultur, (erweitert durch Annelies Ursin), Vorbereitung
0-Nummer, Vorbereitung Präsentation 0-Nummer
1. April 1993 7. Arbeitssitzung IG Kultur, Vorbereitung 0-Nummer, Vorbereitung Präsentation
8. April 1993 8. Arbeitssitzung IG Kultur, Vorbereitung 0-Nummer, Vorbereitung Präsentation
14. April 1993 "Gut-zum-Druck" 0-Nummer
19. April 1993 Versand 0-Nummer, Einladung zur Präsentation Kulturkalender des Kantons Zug, schriftliche Information an Kanton, an alle Zuger Gemeinden und Verkehrsvereine
28. April 1993 Burgbach-Gespräch, Präsentation 0-Nummer, Vorstellung einer künftigen IG Kultur Zug
8. Juni 1993 Treffen erweiterte Arbeitsgruppe IG Kultur für Erfahrungsaustausch mit Luzerner Vertreterin Antoinette Gnos, Diskussion über weiteres Vorgehen
25. Juni 1993 9. Arbeitssitzung IG Kultur, Planung nächster Schritte
30. Juni 1993 Treffen mit Burgbach-Gespräch-Teilnehmern für Gedankenaustausch über weiteres Vorgehen Kulturkalender, IG Kultur Zug
1. Juli 1993 10. Arbeitssitzung IG Kultur, Reduktion der Arbeitsgruppe und Bildung eines 4-köpfigen prov. Vorstandes IG Kultur Zug (Christoph Balmer, Oberwil, Graziella Christen Terrani, Zug, Matthias Haldemann, Edlibach, Peter Kamm, Zug), Planung der weiteren Schritte. Beginn der Erarbeitung eines Konzeptpapiers für eine IG Kultur Zug, die Schaffung einer Informations- und Beratungsstelle sowie die Realisierung eines Kulturkalenders des Kantons Zug
12. August 1993 Gespräch prov. Vorstand IG Kultur Zug mit Regierungsrat Walter Suter und Kulturbeauftragtem Dr. Claudio Hüppi über Realisation Kulturkalender des Kantons Zug, Unterstützung seitens der Kultusdirektion bezugnehmend auf den Bericht "Kulturpflege des Kantons Zug" von 1982
28. August 1993 Konzept für eine Interessengemeinschaft Kultur Zug, Versand an Burgbach-Gespräch-Teilnehmer zur Vernehmlassung
29. September 1993 Präsentation des Kulturkalender-Projekts an der Konferenz der Zugerischen Gemeindepräsidenten durch RR W. Suter, mehrheitlich ablehnende Haltung
4. Oktober 1993 1. Sitzung prov. Vorstand IG Kultur Zug, Rekapitulation der bisherigen Re¬aktionen auf Kulturkalender, Varianten-Überlegungen, Beginn Gründungsvorbereitung IG Kultur Zug
12. Oktober 1993 2. Sitzung prov. Vorstand IG Kultur Zug mit externer Beraterin, Diskussion über weiteres Vorgehen, Zielsetzungen Kulturkalender und IG Kultur, Vorgehensplanung
Mitte Oktober 1993 Kontaktgespräch Peter Kamm mit Zuger Kantonalbank (Dir. Toni Luginbühl) bzgl. einer möglichen Zusammenarbeit mit "Info-Vision"
20. Oktober 1993 3. Sitzung prov. Vorstand IG Kultur Zug, Weiterarbeit
28. Oktober 1993 Präsentation der "Info-Vision" an prov. Vorstand durch Albert Röthlin, Marketing-Leiter der ZKB, gegenseitige Interessensbekennung zur Zusammenarbeit
4. November 1993 Kontaktgespräch prov. Vorstand mit Verlagsleitung und Chef-Redaktion LNN/Zuger Nachrichten über mögliche Zusammenarbeit
11. November 1993 4. Sitzung prov. Vorstand IG Kultur Zug, Vorbereitung Burgbach-Gespräch vom 17. November, Diskussion über "Stadtbeobachter"-Debatte im Grossen Gemeinderat Zug
17. November 1993 Burgbach-Gespräch, Information über Stand der Dinge IG Kultur Zug und Kulturkalender des Kantons Zug, Initiierung der KUKOORD-Sitzungen zum Austausch von Veranstalter-Daten.
24. November 1993 Kontaktgespräch prov. Vorstand mit Herausgeber und Chef-Redaktion Zuger Zeitung über mögliche Zusammenarbeit
29. November 1993 1. KUKOORD-Sitzung im Kunsthaus Zug
10. Dezember 1993 5. Sitzung prov. Vorstand IG Kultur Zug, Besprechung weiteres Vorgehen, Beitragsgesuch an Kanton für Folgekosten Kulturkalender (Versand: 28.12.93)
Ende Dezember 1993 1. Publikation Veranstalter-Agenda 1/94, Januar - Juni 1994 zHd. Veranstalter

24. Januar 1994 2. KUKOORD-Sitzung
Januar - Februar 1994 Arbeitspause wegen Stadtbeobachter"- Abstimmungskampagne!
8. März 1994 Zweites Gespräch prov. Vorstand mit A. Röthlin, ZKB, Erarbeitung eines Konzept-Modells Kulturkalender des Kantons Zug mit Finanzierung durch Private/öffentliche Hand unter Einbezug der "Info-Vision" und der Zuger Zeitungen
15. März 1994 6. Sitzung prov. Vorstand IG Kultur Zug, Entwicklung eines revidierten Kulturkalender-Konzepts mit dem Finanzierungsmodell auf der Basis eines Dreisäulen-Prinzips, d.h. Beiträge durch Kanton/Gemeinden, durch Sponsoren (ZKB, Zuger Zeitungen), durch Eigenleistungen (IG Kultur/Veranstalter)
17. März 1994 Publikation Veranstalter-Agenda 2/94, März - Dez. 1994 zHd. Veranstalter
18. März 1994 Präsentation des revidierten Kulturkalender-Projekts an einer Aussprache zwischen der Kommission zur Förderung des kulturellen Lebens des Kantons Zug und den Kulturbeauftragten der Gemeinden
29. März 1994 Zusammenkunft prov. Vorstand mit Zuger Kantonalbank (A. Röthlin) und Zuger Nachrichten (K. Mösli, Ch. Hotz), Besprechung über mögliches Vorgehen.
30. März 1994 Beschluss des Regierungsrats des Kantons Zug für einen Beitrag von
Fr. 5'000 an die Folgekosten der Realisierung eines Kulturkalenders
6. April 1994 7. Sitzung prov. Vorstand IG Kultur Zug, Weiterarbeit Konzept-Modell
14 . April 1994 8. Sitzung prov. Vorstand IG Kultur Zug, Budget-Erstellung
18. April 1994 Zusammenkunft prov. Vorstand IG Kultur Zug mit Zuger Kantonalbank
(A. Röthlin), Zuger Nachrichten (K. Mösli), Zuger Zeitung (W. Brülisauer) und Kultusdirektion des Kantons Zug (Dr. C. Hüppi). Grundsätzliche Zustimmung aller Beteiligten für ein gemeinsames Projekt Kulturkalender des Kantons Zug auf der Basis des Dreisäulen-Prinzips (aufgeteilte Finanzierung), Startschuss für eine Realisierung auf Anfang 1995
21. April 1994 9. Sitzung prov. Vorstand IG Kultur Zug, Planung weiteres Vorgehen, Revision Budget
3. Mai 1994 Gesuch an die Kommission zur Förderung des kulturellen Lebens des Kantons Zug für einen jährlich wiederkehrenden Beitrag von Fr. 40'000 für die Publikation eines Kulturkalenders des Kantons Zug für eine Probezeit von drei Jahren. Positive Bewertung und Antrag an Regierungsrat für zwei Jahre.
13. Mai 1994 Beschluss des Regierungsrats des Kantons Zug für einen jährlich wiederkehrenden Beitrag von Fr. 40'000 für die Publikation eines Kulturkalenders des Kantons Zug für die Jahre 1995 und 1996.
20. Mai 1994 10. Sitzung prov. Vorstand IG Kultur Zug, Planung weiterer Schritte
24. Mai 1994 3. KUKOORD-Sitzung
Ende Mai 1994 Publikation Veranstalter-Agenda 3/94, Juni 1994 - Feb. 1995 zHd. Veranstalter
15. Juli 1994 11. Sitzung prov. Vorstand IG Kultur Zug, Planung Finanzierungsschritte
28. Juli 1994 Beitragsgesuch von Fr. 10'000.- an Stadt Zug zur Mit-Finanzierung des Kulturkalender des Kantons Zug
30. August 1994 Beitrags-Beschluss von Fr. 10'000.- des Stadtrats der Stadt Zug für 1995/1996
6. September 1994 Beitrags-Gesuche an alle Zuger Gemeinden zur Mit-Finanzierung des Kulturkalender des Kantons Zug.
1. Hälfte Sept. 1994 Erweiterung des prov. Vorstandes mit Annemarie Hotz, Baar, Hans-Martin Oehri, Cham, und Martin Pérez, Unterägeri
12. September 1994 12. Sitzung prov. Vorstand IG Kultur Zug, Neu-Konstituierung mit Bildung eines Ausschusses (bisheriger prov. Vorstand), Planung weiteres Vorgehen, Entwicklung Anforderungsprofil Redaktion/Administration
12. September 1994 4. KUKOORD-Sitzung
Ende September 1994 Publikation Veranstalter-Agenda 4/94 Okt. 1994 - Nov. 1995 zHd. Veranstalter
Mitte Sept.- Dez. 1994 Beitrags-Beschlüsse der Gemeinden Hünenberg, Neuheim, Oberägeri, Risch, Steinhausen, Unterägeri, Walchwil, grundsätzliche Zusagen durch Baar und Menzingen,(def. Beschlüsse noch ausstehend), Ablehnung durch Cham.
21. September 1994 Ausschuss-Sitzung prov. Vorstand IG Kultur Zug
30. September 1994 Auftrag an Grafiker Benni Weiss für Neugestaltung Kulturkalender des Kantons Zug.
7. Oktober 1994 Ausschuss-Sitzung prov. Vorstand IG Kultur Zug, Vorbereitung Kulturkalender
23. Oktober 1994 Ausschuss-Sitzung prov. Vorstand IG Kultur Zug, Präsentation Neu-Gestaltung
11. November 1994 Ausschuss Sitzung prov. Vorstand IG Kultur Zug mit B. Weiss, Vorbereitung Kulturkalender
18. November 1994 Ausschuss-Sitzung prov. Vorstand IG Kultur Zug, Vorbereitung Kulturkalender, Personalplanung Redaktion, Raumplanung
28. November 1994 Ausschuss-Sitzung prov. Vorstand IG Kultur Zug, Bearbeitung Vereins-Statuten
5. Dezember 1994 Ausschuss-Sitzung prov. Vorstand IG Kultur Zug, Bearbeitung Vereins-Statuten
Dez. 1994/Januar 1995 Redaktionelle Bearbeitung Kulturkalender des Kantons Zug

5. Januar 1995 Ablieferung Papier-Druckvorlagen Kulturkalender des Kantons Zug
9. Januar 1995 Ablieferung DTP-Druckvorlagen Kulturkalender des Kantons Zug
10./11. Januar 1995 Druck/Ausrüstung bei ringier print, Adligenswil (für Zürcher Druck und Verlag, Rotkreuz)
11. Januar 1995 Presse-Konferenz Kulturkalender des Kantons Zug und IG Kultur Zug
11. Januar 1995 Gründungsversammlung IG Kultur Zug mit 7 Gründungsmitgliedern
11. Januar 1995 Vernissage im Burgbachkeller Zug mit Übergabe 1. Ausgabe an Gäste
13. Januar 1995 erstes Erscheinen Kulturkalender des Kantons Zug als Beilage in Zuger Nachrichten und Zuger Zeitung sowie durch individuellen Postversand

Autor:
Christoph Balmer, Co-Präsident IG Kultur Zug, Tel. 079 548 42 48, christoph.balmer@igkulturzug.ch

13. Januar 1995

 

Chronik IG Kultur Zug / Spinni Halle Baar / Chollerhalle Zug 1996 - 2005

24. April 1996 Delegiertenversammlung IG Kultur in der Rathus Schüür, Vorjahr Gründung mit der Herausgabe des Kulturkalenders

1999

28. Januar 1999 Grundsatzbeschluss im Vorstand IG Kultur, die Koordination, allenfalls Trägerschaft für ein kantonales Kulturzentrum zu übernehmen aufgrund einer Anfrage der kant. AG Kulturzentrum. Bildung eines Ausschusses für diese Aufgabe.

29. Januar Schriftliche Absichtserklärung an Regierungsrat, Gemeinderat Baar, Stadtrat Zug eine kantonales Kulturzentrum grundsätzlich zu unterstützen.

24. Februar 1. Vollversammlung von 80 Kulturschaffenden in der Victoria Halle in Baar. Diskussion über vor und Nachteil der Victoria Halle und der ganz neu ins Spiel gekommenen Spinni Halle in Baar.

31. Mai 2. Vollversammlung von 70 Kulturschaffenden in der Spinni Halle in Baar mit 7 Workshops und den Bedürfnisnachweis für eine Aktionshalle nachzu-weisen.

18. August Einigung über die finanzielle Regelung zwischen IG Kultur Zug, Gemeinde-rat Baar, Stadtrat der Stadt Zug und der Kultusdirektion des Kantons Zug.

28. August Unterzeichnung Mietvertrag zwischen der Lorze AG (Adrian Gasser) und IG Kultur Zug. Investitionsvereinbarungen.

31. August/8. Sept. Beschlüsse des Regierungsrats, des Stadtrat der Stadt Zug und des Gemein-derats Baar von je Fr. 40'000 zur Abdeckung der jährlichen Miete der Spinni Halle für eine Versuchsphase: Kanton Zug für 5 Jahre (2000-2004), Stadt Zug 1 Jahr (2000), Gemeinde Baar 1 Jahr (2000) mit Option auf weitere 4 Jahre.

Mitte September Einreichung Baugesuch an Gemeinde Baar.

29. September Pressekonferenz in Anwesenheit aller politischer Entscheidungsträger.

Oktober Öffentliche Auflage des Baugesuchs. Eintreffen von 14 Einsprachen, haupt-sächlich aus Angst vor Immission durch hohes Verkehrsaufkommen an Grossanlässen.

2000

19. Januar 2000 3. Vollversammlung mit 70 Kulturschaffenden, Vorstellung eines ersten Kulturmanagers Thomas Zehnder, Vorstellung von ersten Ideen für die Um-setzung des künftigen Auftrags.

Sommer Wettbewerb für Entwicklung eines CI/graphischen Erscheinungsbildes, Ent-scheid für Urs Bachmann Zug.

Mitte September Ablehnung der Einsprachen durch Gemeinderat Baar nach Begegnungsge-sprächen mit den Einsprechenden.

20. September Bau- und Betriebsbewilligung mit Auflagen an den Betrieb (d.h. Parkierungs-konzept, dramatische Einschränkung für Grossanlässe und Parties). Die IG Kultur muss das ursprüngliche Finanzierungs- und Betriebskonzept überar-beiten. Kulturmanager Thomas Zehnder hatte sein Mandat im Laufe des Sommers bereits zur Verfügung gestellt.

21. September Kuhgant bei Colombo (Versteigerung von 5 Kunst-Kühen, über Fr. 20'000 Erlös).

29. September Pressekonferenz zur Betriebsbewilligung.

28. November Beschlüsse des Regierungsrats, des Stadtrats der Stadt Zug und des Gemein-derats Baar, ihre ursprünglichen Beiträge (s. 31. August 1999) beinahe zu verdoppeln, so dass die Gesamtunterstützung von Fr. 120'000 auf Fr. 210'000 zu stehen kommt. Damit kann der Grundbetrieb, d.h. Miete sowie die Anstel-lung eines Kulturmanagers und Betriebsleiters sichergestellt werden. Die Zu-sicherungen gelten wie folgt: Kanton Zug Fr. 80'000 für 2001-2003, Stadt Zug Fr. 50'000 für 2001 mit Option auf Aufnahme ins jährliche Budget ab 2002, Gemeinde Baar Fr. 80'000 für 2001 mit Option auf Aufnahme ins jähr-liche Budget ab 2002. Der Rest, d.h. auch das Investitionsvolumen von gegen Fr. 300'000 liegt in der Verantwortung der IG Kultur Zug.
2001

11. Juni 2001 Pressekonferenz mit Vorstellung des Kulturmanagers und Betriebsleiters Stefan Widmer, der aus 70 Bewerbungen ausgewählt wurde. Er übernimmt seine Tätigkeit "fliegend" zum 1. Juli mit einem Teilpensum, das er im Laufe der Monate bis zur geplanten Eröffnung erhöht.

Sommer Bau- und Einrichtungsarbeiten. Umsetzung des Kommunikationskonzepts.

21. November Bau ist betriebsbereit, Bar-Eröffnung

23. November Eröffnungsfest mit offizieller Eröffnung um 11.00 Uhr, Erste Programmwo-chen stehen, die Finanzierung der Investitionen ist grösstenteils sichergestellt, noch nicht für den laufenden Betrieb. Trotzdem, es geht los mit der neuen Halle für Kultur und Aktion!

2002

29. Juni Ende der 1. Saison. An 60 Veranstaltungen waren 9.000 Besucher in der Spinnihalle.

29. August Beginn der zweiten Saison mit „Dunschtigsbar“.

24. Oktober Kündigung der Mietverträge Spinnihalle, Nebenräume und Parkplatz durch die Lorze AG zum 30. Juni 2004. Grund: offenbar ein seit Jahren schwelen-der Konflikt von Lorze-Eigentümer Adrian Gasser mit der Zuger Regierung in bezug auf die Personalfürsorgestiftung der Lorze AG und der Tatsache, dass die Spinnihalle massgeblich durch den Kanton mitfinanziert wird.

Oktober –Dezember Verhandlungen um Aufhebung der Kündigung zwischen Präsident IG Kultur Zug Christoph Balmer und Vermieter Adrian Gasser ohne Erfolg.

26. November Der Grosse Gemeinderat Zug beschliesst einen jährlich wiederkehrenden Beitrag an die Spinnihalle von je Fr. 80'000 für die Jahre 2002-2004.

3. Dezember Der Regierungsrat beschliesst die Erhöhung des jährlichen Beitrag an die Betriebskosten von Fr. 80'000 auf Fr. 100'000 für die Jahre 2003 und 2004.

11. Dezember Die Gemeindeversammlung Baar genehmigt mit dem Budget 2003 einen Beitrag an die Spinnihalle von Fr. 95'000 (bisher Fr. 80'000).

2002 An 127 Veranstaltungen, davon 16 Vermietungen und 33 Bar-Abende waren 13.500 Besucher in der Spinnihalle.
2003

Ab Januar 2003 Verhandlungen über die Aufhebung der Kündigung durch den Baarer
Gemeindepräsidenten Jürg Dübendorfer und später den Zuger Stadtpräsiden-ten Christoph Luchsinger.

14./15. Januar Kündigung wird durch Radio Sunshine und die Zuger Printmedien öffentlich gemacht. Vermieter Adrian Gasser begründet die Kündigung mit der Veröf-fentlichung eines Textteils in „Open end – Baar und seine Spinnerei“ in 650-Jahr-Jubiläumsbuch „Zug erkunden“ (Hrsg. Regierungsrat des Kantons Zug, alle 11 Einwohnergemeinden des Kantons, im Balmer Verlag).

Mitte Januar Das Team der Chollerhalle ist über die ungewisse Zukunft der Spinnihalle deprimiert. Für eine mittelfristige Programmplanung sind die Hände gebun-den.

2. Hälfte Januar Peter David Weber entdeckt Landzelle im Choller mit gültigem Bebauungs-plan als Standort für eine mögliche Spinnihalle-Nachfolge. Erste Kontakte mit Landbesitzerin Korporation Zug zeigen grundsätzliche Bereitschaft, das Land im Baurecht abzugeben. Die Idee der Chollerhalle ist geboren!

3. Februar Persönlichkeitsverletzungsklage von Adrian Gasser gegen Zuger Regierung, alle 11 Einwohnergemeinden und den Balmer Verlag wegen Textteil in „Zug erkunden“, was die Verhandlungen um eine Mietvertragsverlängerung sehr erschwert.

Februar/März Eine Machbarkeitsstudie des Architekturbüros Weber Kohler Reinhardt AG bringt das Ergebnis, dass das Projekt Choller gemäss Bebauungsplan (Kul-turhalle und 4geschossiger Hochbau) realisierbar und finanzierbar ist.

10. März Friedensrichterverhandlungen zwischen Adrian Gasser, der Zuger Regierung, den Gemeindepräsidenten und dem Balmer Verlag. Beschluss: Aufnahme von Vergleichsverhandlungen, Anordnung eines Verkaufsstops von „Zug er-kunden“ während der Zeit des Verfahrens.

1. April Präsentation des Chollerprojekts an den Eigentümer der Liegenschaft Galva-nik Daniel Schwerzmann. Signalisierung seines Einverständnisses.

14. April Erstes vertrauliches Gespräch zwischen den Entscheidungsträgern des Kan-tons, der Stadt Zug und der Korporation Zug mit Peter David Weber und Christoph Balmer über das Projekt Chollerhalle. Grundsätzlich positive Auf-nahme, Hinweis auf Privatfinanzierung.

10. Mai Adrian Gasser entfernt eigenhändig „Zug erkunden“ vor der Preisverleihung „Schönste Schweizer Bücher“ im Museum für Gestaltung in Zürch.

28. Mai Erste Klärungen über Trägerschaft mit Fachleuten. Idee: Stiftung.

13. Juni Gespräch mit Vorstand IGGZ (Galvanik). Abstimmung über einen möglichen Einbezug in das Chollerprojekt. Stellt sich als nicht machbar heraus.

Juni Abbruch Kontakt Adrian Gasser zur IG Kultur Zug.

5. Juli Ende 2. Saison der Spinnihalle.

7. Juli Zweites vertrauliches Gespräch mit den politischen Entscheidungsträgern, diesmal auch mit Baar. Weiterhin positive Haltung zum Projekt. Prioritär soll aber eine Mietvertragsverlängerung mit der Spinnihalle verfolgt werden. Verhandlungen werden durch Politiker fortgeführt. Erst nach deutlichem Scheitern soll öffentlich über das Projekt gesprochen werden.

2. September Beginn 3. Saison.

1. Hälfte September Mietvertragsverhandlungen zwischen Adrian Gasser und Politiker verlaufen erfolglos.

15. September Abbruch der Vergleichsverhandlungen um „Zug erkunden“ durch Adrian Gasser. Ankündigung einer Klage ans Kantonsgericht. Das Buch gelangt erst am 3. Dezember 2003 wieder in den Verkauf.

15. September Drittes vertrauliches Gespräch mit den politischen Entscheidungsträgern. Diesmal defensives Verhalten, das die Politiker unter Druck der wachsenden Finanzausgaben und des geplantem interkantonalen Finanzausgleichs. Erkä-rung, dass eine Finanzierung des Chollerprojekts durch die öffentlicher Hand nicht denkbar ist, muss privat erfolgen. Als Alternative in Baar soll eine Lö-sung mit Lego, Neuhofstrasse in Baar, gefunden werden. Als zweite Variante wird die Allmend-Halle im Herti Zug ins Spiel gebracht.

Ende September Lego lehnt die Vermietung einer Produktionshalle zu Kulturzwecken ab.

14. Oktober Besichtigung Allmend-Halle. Im Grundsatz geeignet, aber im Gebiet der geplanten Areal-Überbauung Herti mit Wohnbauten und neuem Eisstadion vorgesehen, allenfalls als Übergangslösung denkbar.

Mitte Oktober Kontakt mit den Behörden: an einer Medienkonferenz soll über die langfris-tige Lösung mit der Chollerhalle und eine kurzfristige Übergangslösung mit der Allmend-Halle, allenfalls mit der Spinnihalle (falls eine Mietvertragsver-längerung möglich würde) orientiert werden.

November Intensive Verhandlungen mit der Korporation Zug im Wettbewerb mit ande-ren, kommerziell interessanteren Bewerbern. Weitere Renditeberechnungen über das gesamte Chollerprojekt. Planung einer Aktiengesellschaft, anstelle einer Stiftung, für die Trägergesellschaft.

November/Dezember Medienkonferenz wird auf Begehren der Politiker aufgrund anstehender Budgetversammlungen mehrmals verschoben.
Mitte November Lego Sihlbruggstrasse Baar wird nach Bekanntgabe der Fabrikschliessung von Ende Oktober neu ins Spiel gebracht. Nach einer Begehung wird die An-frage anfangs Dezember durch Lego aus grundsätzlichen Gründen abgelehnt.

4. Dezember Grünes Licht von der Korporation Zug, das Projekt Choller innerhalb eines halben Jahres als Vorlage an die Genossenversammlung von Ende Juni 2004 zu bringen. Bedingung: bis zum 31. März 2004 schriftliche Zusage über ein Grundkapital von Fr. 1.5 Mio. an die Investitionsgesellschaft.

17. Dezember Der IG Kultur Zug gelingt eine Verständigung mit der Lorze AG über eine Mietvertragsverlängerung für die Spinnihalle ab 1. Juli 2004 um mindestens ein Jahr.

22. Dezember Medienkonferenz:
Von der Spinnihalle zur Chollerhalle. Vorstellung des Neubauprojekts
Choller mit der Chollerhalle als Nachfolgelösung für die Spinnihalle zusam-men mit den Verantwortlichen der Korporation Zug.
Die Meldung kurz vor Weihnachten schlägt wie eine Bombe ein!

2003 An 114 Veranstaltungen, davon 13 Vermietungen und 18Bar-Abende waren 12.000 Besucher in der Spinnihalle.

2004

15. Januar Gründung des Gönnervereins Spinnihalle/Chollerhalle

30. Januar Klage von Adrian Gasser an das Kantonsgericht wegen Persönlichkeitsver-letzung/Unlauterer Wettbewerb in „Zug erkunden“ (11/2005: Gerichtsverfah-ren noch nicht abgeschlossen).

16. Februar Informationsveranstaltung mit potentiellen Aktionären der Choller AG. Ver-bindliche Zusagen von Fr. 1 Mio. Informelle Zusage des Kantons, einen In-vestitionsbeitrag von Fr. 500'000 zu leisten.

28. Februar Die Ernst Göhner Stiftung Zug beschliesst einen Investitionsbeitrag von
Fr. 150'000.

2. März Abschluss einer Nutzungsvereinbarung zwischen der IG Kultur Zug und der Lorze AG für die Spinnihalle mit Nebenräumen vom 1. Juli 2004 bis max. September 2005. Damit ist der nahtlose Übergang von der Spinnihalle zur Chollerhalle gewährleistet.

2. März Beschluss des Regierungsrat des Kantons Zug, das Projekt Chollerhalle im Sinne einer Starthilfe mit einem Einmalbeitrag von Fr. 500'000 aus dem Lot-teriefonds zu unterstützen.

8. März Der Stadtrat der Stadt Zug nimmt das Projekt Chollerhalle positiv zur Kennt-nis und will eine Vorlage an den GGR vorbereiten.

Mitte März Der Gemeinderat Baar bedauert die Schliessung der Spinnihalle und fällt den Entscheid, die Chollerhalle trotzdem zu fördern. Er setzt damit ein klares Zeichen für das Projekt einer Kultur- und Aktionshalle ausserhalb seine Ge-meinde.

März 1. Entwurf Baurechtsvertrag mit der Korporation Zug

31. März Die schriftliche Zusage von 32 Investoren über Fr. 1.7 Mio. liegen vor.

1. April Medienkonferenz:
Chollerhalle auf gutem Weg: die notwendigen Mittel sind beisammen!
Drei Monate nach Veröffentlichung des Projekts ist das durch die Korporati-on Zug geforderte Grundkapitel für die Choller AG von Fr. 1.5 Mio. über-troffen. Behörden und Öffentlichkeit sind überrascht. Die Bauplanung schrei-tet voran.

Ende Mai Zusagen von 39 Investoren über Fr. 2.2 Mio. liegen vor.
Baurechtsvertrag ist bereinigt.

17. Juni Ende 3. Saison der Spinnihalle.

28. Juni Die Genossenversammlung der Korporation Zug mit 120 Anwesenden stimmt dem Baurechtsvertrag mit der Choller AG einstimmig zu. Damit ist der Weg frei für die neue Chollerhalle.

12. Juli Gründung der Choller AG mit Grundkapital von Fr. 100.000.

15. Juli Baueingabe Chollerhalle. Keine Einsprachen.

2. September Beginn 4. und letzte Saison in der Spinnihalle

22. September Die Choller AG ergänzt den Verwaltungsrat auf vier Personen. Präsident wird Felix Widmer, Rotkreuz.

28. Oktober Erhöhung des Aktienkapitals der Choller AG auf Fr. 2.2 Mio. mit insgesamt 39 Aktionären.

9. November Baubewilligung Chollerhalle

9. Dezember Medienkonferenz:
Spatenstich für die Chollerhalle.
Kapital von Fr. 2.2 Mio. in der Choller AG. Von Fr. 1,2 Mio. angestrebten direkten Beiträgen an die Chollerhalle sind Fr. 660'000 gesichert. Die Eröff-nung ist für Oktober 2005 vorgesehen.

10. Dezember Beginn Aushub

13. Dezember Die Gemeindeversammlung Hünenberg beschliesst einen Investitionsbeitrag von Fr. 10’000

2004 An 143 Veranstaltungen, davon 9 Vermietungen und 25 Bar-Abende waren 16.000 Besucher in die Spinnihalle.


2005

10. Januar Beginn Fundation mit 140 Pfählen.

Ende Januar Finanzzusage der ZKB über 6.9 Mio. Baukredit.

7. Februar Beginn Baumeisterarbeit, Betonierung der Bodenplatte.

1. Februar Regierungsratsbeschluss für einen jährlich wiederkehrenden Betriebsbeitrag an die Spinnihalle (2005) resp. Chollerhalle (2005-2007) von je Fr. 125'000. Abschluss einer Leistungsvereinbarung zwischen der IG Kultur Zug und der Direktion für Bildung und Kultur.

1. März Beschluss des Grossen Gemeinderats Zug für einen Investitionsbeitrag von Fr. 300'000 sowie einen jährlich wiederkehrenden Betriebsbeitrag an die Spinnihalle (2005) bzw. Chollerhalle (2005-2007) von je Fr. 120'000 mit 24 zu 8 Stimmen. Vorausgegangen war eine heftige Debatte über Kulturbeiträ-ge, nachdem die GPK eine Ablehnung des Investitionsbeitrags und Erhöhung des Betriebsbeitrags empfohlen hatte.

12. April Abschluss des Baurechtsvertrags zwischen der Korporation Zug und der Choller AG

15. April Decke über Tiefgarage

10. Mai Der Gemeinderat Cham beschliesst einen Investitionsbeitrag von Fr. 15'000.
10. Mai 10. Generalversammlung der IG Kultur Zug im Theater im Burgbachkeller Zug, 1. Generalversammlung Gönnerverein Spinnihalle/Chollerhalle

18. Mai Unterzeichnung Mietvertrag Choller AG mit der IG Kultur Zug.

27. Mai Stahlbau aufgerichtet.

30. Mai Der Bürgerrat der Stadt Zug beschliesst einen Investitionsbeitrag von
Fr. 5'000.

2. Juli Ende 4. Saison der Spinnihalle. Abschied nach 430 Tagen Belegung mit 45'000 Besuchern!

Juli Übereinstimmung mit dem Vorstand IGGZ über die Zusammenarbeit
zwischen der Chollerhalle und dem Kulturzentrum Galvanik.

4. Juli Auftragsvergabe eines neuen visuellen Auftritts/Corporate Design an DNS Transport (Ueli Kleeb + Caroline Lötscher) Zug.

7. Juli Eintrag des Baurechtsvertrags in das Grundbuch.

19. August Flachdach und Fassade beendet.

Anfang September Der Verwaltungsrat der Choller AG beschliesst nach einer a.o. GV vom
22. August eine Kapitalerhöhung auf Fr. 3.0 Mio. mit 64 Aktionären.


7. September Beschluss des Gemeinderats Baar der Gemeindeversammlung zHd. des Bud-gets 2006 einen Investitionsbeitrag von Fr. 50'000 sowie einen Betriebsbei-trag 2006 von Fr. 50'000 zu beantragen (durch Gemeindeversammlung vom 14. Dezember genehmigt).

9. September Medienkonferenz:
Projekt Transfer-Mobil Chollerhalle mit ausgedientem ZVB-Bus im Über-gang von der Spinnihalle zur Chollerhalle. Bekanntgabe Zusammenarbeit mit Vorverkaufspartner *starticket und dem Tarifverbund Zug mit Einschluss des Öffentlichen Verkehrs in den Ticketpreisen. Start der Spendenaktion „Kultur sucht Kröten“ zugunsten des Innenausbaus der Chollerhalle in Zusammenar-beit mit Neue Zuger Zeitung (Ziel Fr. 250'000).

2. Hälfte September Auszug aus der Spinnihalle

30. September Beendigung des Mietverhältnisses Spinnihalle mit der Lorze AG.

Ende Oktober Beginn Mieterausbau Chollerhalle.

4. November Medienkonferenz:
Die Chollerhalle ist bezugsbereit. Die Baukosten sind eingehalten. Die Ver-mietungen im Hochbau sind praktisch abgeschlossen.

11. November Spendeaktion „Kultur sucht Kröten“ hat bisher Fr. 90'000 in Bargeld und
Fr. 71’000 in Geldwert-Leistung eingebracht.

12. November Eröffnung Chollerhalle als neues Zentrum für Kultur und Aktion

Planung:
Anfang Mai 2006 Bezug Hochbau Choller



Autor:
Christoph Balmer, Präsident IG Kultur Zug, Tel. 079 578 42 48, christoph.balmer@igkulturzug.ch

15. Dezember 2005

Chronik IG Kultur Zug / Spinni Halle Baar / Chollerhalle Zug 1996 - 2005

24. April 1996 Delegiertenversammlung IG Kultur in der Rathus Schüür, Vorjahr Gründung mit der Herausgabe des Kulturkalenders

1999

28. Januar 1999 Grundsatzbeschluss im Vorstand IG Kultur, die Koordination, allenfalls Trägerschaft für ein kantonales Kulturzentrum zu übernehmen aufgrund einer Anfrage der kant. AG Kulturzentrum. Bildung eines Ausschusses für diese Aufgabe.

29. Januar Schriftliche Absichtserklärung an Regierungsrat, Gemeinderat Baar, Stadtrat Zug eine kantonales Kulturzentrum grundsätzlich zu unterstützen.

24. Februar 1. Vollversammlung von 80 Kulturschaffenden in der Victoria Halle in Baar. Diskussion über vor und Nachteil der Victoria Halle und der ganz neu ins Spiel gekommenen Spinni Halle in Baar.

31. Mai 2. Vollversammlung von 70 Kulturschaffenden in der Spinni Halle in Baar mit 7 Workshops und den Bedürfnisnachweis für eine Aktionshalle nachzu-weisen.

18. August Einigung über die finanzielle Regelung zwischen IG Kultur Zug, Gemeinde-rat Baar, Stadtrat der Stadt Zug und der Kultusdirektion des Kantons Zug.

28. August Unterzeichnung Mietvertrag zwischen der Lorze AG (Adrian Gasser) und IG Kultur Zug. Investitionsvereinbarungen.

31. August/8. Sept. Beschlüsse des Regierungsrats, des Stadtrat der Stadt Zug und des Gemein-derats Baar von je Fr. 40'000 zur Abdeckung der jährlichen Miete der Spinni Halle für eine Versuchsphase: Kanton Zug für 5 Jahre (2000-2004), Stadt Zug 1 Jahr (2000), Gemeinde Baar 1 Jahr (2000) mit Option auf weitere 4 Jahre.

Mitte September Einreichung Baugesuch an Gemeinde Baar.

29. September Pressekonferenz in Anwesenheit aller politischer Entscheidungsträger.

Oktober Öffentliche Auflage des Baugesuchs. Eintreffen von 14 Einsprachen, haupt-sächlich aus Angst vor Immission durch hohes Verkehrsaufkommen an Grossanlässen.

2000

19. Januar 2000 3. Vollversammlung mit 70 Kulturschaffenden, Vorstellung eines ersten Kulturmanagers Thomas Zehnder, Vorstellung von ersten Ideen für die Um-setzung des künftigen Auftrags.

Sommer Wettbewerb für Entwicklung eines CI/graphischen Erscheinungsbildes, Ent-scheid für Urs Bachmann Zug.

Mitte September Ablehnung der Einsprachen durch Gemeinderat Baar nach Begegnungsge-sprächen mit den Einsprechenden.

20. September Bau- und Betriebsbewilligung mit Auflagen an den Betrieb (d.h. Parkierungs-konzept, dramatische Einschränkung für Grossanlässe und Parties). Die IG Kultur muss das ursprüngliche Finanzierungs- und Betriebskonzept überar-beiten. Kulturmanager Thomas Zehnder hatte sein Mandat im Laufe des Sommers bereits zur Verfügung gestellt.

21. September Kuhgant bei Colombo (Versteigerung von 5 Kunst-Kühen, über Fr. 20'000 Erlös).

29. September Pressekonferenz zur Betriebsbewilligung.

28. November Beschlüsse des Regierungsrats, des Stadtrats der Stadt Zug und des Gemein-derats Baar, ihre ursprünglichen Beiträge (s. 31. August 1999) beinahe zu verdoppeln, so dass die Gesamtunterstützung von Fr. 120'000 auf Fr. 210'000 zu stehen kommt. Damit kann der Grundbetrieb, d.h. Miete sowie die Anstel-lung eines Kulturmanagers und Betriebsleiters sichergestellt werden. Die Zu-sicherungen gelten wie folgt: Kanton Zug Fr. 80'000 für 2001-2003, Stadt Zug Fr. 50'000 für 2001 mit Option auf Aufnahme ins jährliche Budget ab 2002, Gemeinde Baar Fr. 80'000 für 2001 mit Option auf Aufnahme ins jähr-liche Budget ab 2002. Der Rest, d.h. auch das Investitionsvolumen von gegen Fr. 300'000 liegt in der Verantwortung der IG Kultur Zug.
2001

11. Juni 2001 Pressekonferenz mit Vorstellung des Kulturmanagers und Betriebsleiters Stefan Widmer, der aus 70 Bewerbungen ausgewählt wurde. Er übernimmt seine Tätigkeit "fliegend" zum 1. Juli mit einem Teilpensum, das er im Laufe der Monate bis zur geplanten Eröffnung erhöht.

Sommer Bau- und Einrichtungsarbeiten. Umsetzung des Kommunikationskonzepts.

21. November Bau ist betriebsbereit, Bar-Eröffnung

23. November Eröffnungsfest mit offizieller Eröffnung um 11.00 Uhr, Erste Programmwo-chen stehen, die Finanzierung der Investitionen ist grösstenteils sichergestellt, noch nicht für den laufenden Betrieb. Trotzdem, es geht los mit der neuen Halle für Kultur und Aktion!

2002

29. Juni Ende der 1. Saison. An 60 Veranstaltungen waren 9.000 Besucher in der Spinnihalle.

29. August Beginn der zweiten Saison mit „Dunschtigsbar“.

24. Oktober Kündigung der Mietverträge Spinnihalle, Nebenräume und Parkplatz durch die Lorze AG zum 30. Juni 2004. Grund: offenbar ein seit Jahren schwelen-der Konflikt von Lorze-Eigentümer Adrian Gasser mit der Zuger Regierung in bezug auf die Personalfürsorgestiftung der Lorze AG und der Tatsache, dass die Spinnihalle massgeblich durch den Kanton mitfinanziert wird.

Oktober –Dezember Verhandlungen um Aufhebung der Kündigung zwischen Präsident IG Kultur Zug Christoph Balmer und Vermieter Adrian Gasser ohne Erfolg.

26. November Der Grosse Gemeinderat Zug beschliesst einen jährlich wiederkehrenden Beitrag an die Spinnihalle von je Fr. 80'000 für die Jahre 2002-2004.

3. Dezember Der Regierungsrat beschliesst die Erhöhung des jährlichen Beitrag an die Betriebskosten von Fr. 80'000 auf Fr. 100'000 für die Jahre 2003 und 2004.

11. Dezember Die Gemeindeversammlung Baar genehmigt mit dem Budget 2003 einen Beitrag an die Spinnihalle von Fr. 95'000 (bisher Fr. 80'000).

2002 An 127 Veranstaltungen, davon 16 Vermietungen und 33 Bar-Abende waren 13.500 Besucher in der Spinnihalle.
2003

Ab Januar 2003 Verhandlungen über die Aufhebung der Kündigung durch den Baarer
Gemeindepräsidenten Jürg Dübendorfer und später den Zuger Stadtpräsiden-ten Christoph Luchsinger.

14./15. Januar Kündigung wird durch Radio Sunshine und die Zuger Printmedien öffentlich gemacht. Vermieter Adrian Gasser begründet die Kündigung mit der Veröf-fentlichung eines Textteils in „Open end – Baar und seine Spinnerei“ in 650-Jahr-Jubiläumsbuch „Zug erkunden“ (Hrsg. Regierungsrat des Kantons Zug, alle 11 Einwohnergemeinden des Kantons, im Balmer Verlag).

Mitte Januar Das Team der Chollerhalle ist über die ungewisse Zukunft der Spinnihalle deprimiert. Für eine mittelfristige Programmplanung sind die Hände gebun-den.

2. Hälfte Januar Peter David Weber entdeckt Landzelle im Choller mit gültigem Bebauungs-plan als Standort für eine mögliche Spinnihalle-Nachfolge. Erste Kontakte mit Landbesitzerin Korporation Zug zeigen grundsätzliche Bereitschaft, das Land im Baurecht abzugeben. Die Idee der Chollerhalle ist geboren!

3. Februar Persönlichkeitsverletzungsklage von Adrian Gasser gegen Zuger Regierung, alle 11 Einwohnergemeinden und den Balmer Verlag wegen Textteil in „Zug erkunden“, was die Verhandlungen um eine Mietvertragsverlängerung sehr erschwert.

Februar/März Eine Machbarkeitsstudie des Architekturbüros Weber Kohler Reinhardt AG bringt das Ergebnis, dass das Projekt Choller gemäss Bebauungsplan (Kul-turhalle und 4geschossiger Hochbau) realisierbar und finanzierbar ist.

10. März Friedensrichterverhandlungen zwischen Adrian Gasser, der Zuger Regierung, den Gemeindepräsidenten und dem Balmer Verlag. Beschluss: Aufnahme von Vergleichsverhandlungen, Anordnung eines Verkaufsstops von „Zug er-kunden“ während der Zeit des Verfahrens.

1. April Präsentation des Chollerprojekts an den Eigentümer der Liegenschaft Galva-nik Daniel Schwerzmann. Signalisierung seines Einverständnisses.

14. April Erstes vertrauliches Gespräch zwischen den Entscheidungsträgern des Kan-tons, der Stadt Zug und der Korporation Zug mit Peter David Weber und Christoph Balmer über das Projekt Chollerhalle. Grundsätzlich positive Auf-nahme, Hinweis auf Privatfinanzierung.

10. Mai Adrian Gasser entfernt eigenhändig „Zug erkunden“ vor der Preisverleihung „Schönste Schweizer Bücher“ im Museum für Gestaltung in Zürch.

28. Mai Erste Klärungen über Trägerschaft mit Fachleuten. Idee: Stiftung.

13. Juni Gespräch mit Vorstand IGGZ (Galvanik). Abstimmung über einen möglichen Einbezug in das Chollerprojekt. Stellt sich als nicht machbar heraus.

Juni Abbruch Kontakt Adrian Gasser zur IG Kultur Zug.

5. Juli Ende 2. Saison der Spinnihalle.

7. Juli Zweites vertrauliches Gespräch mit den politischen Entscheidungsträgern, diesmal auch mit Baar. Weiterhin positive Haltung zum Projekt. Prioritär soll aber eine Mietvertragsverlängerung mit der Spinnihalle verfolgt werden. Verhandlungen werden durch Politiker fortgeführt. Erst nach deutlichem Scheitern soll öffentlich über das Projekt gesprochen werden.

2. September Beginn 3. Saison.

1. Hälfte September Mietvertragsverhandlungen zwischen Adrian Gasser und Politiker verlaufen erfolglos.

15. September Abbruch der Vergleichsverhandlungen um „Zug erkunden“ durch Adrian Gasser. Ankündigung einer Klage ans Kantonsgericht. Das Buch gelangt erst am 3. Dezember 2003 wieder in den Verkauf.

15. September Drittes vertrauliches Gespräch mit den politischen Entscheidungsträgern. Diesmal defensives Verhalten, das die Politiker unter Druck der wachsenden Finanzausgaben und des geplantem interkantonalen Finanzausgleichs. Erkä-rung, dass eine Finanzierung des Chollerprojekts durch die öffentlicher Hand nicht denkbar ist, muss privat erfolgen. Als Alternative in Baar soll eine Lö-sung mit Lego, Neuhofstrasse in Baar, gefunden werden. Als zweite Variante wird die Allmend-Halle im Herti Zug ins Spiel gebracht.

Ende September Lego lehnt die Vermietung einer Produktionshalle zu Kulturzwecken ab.

14. Oktober Besichtigung Allmend-Halle. Im Grundsatz geeignet, aber im Gebiet der geplanten Areal-Überbauung Herti mit Wohnbauten und neuem Eisstadion vorgesehen, allenfalls als Übergangslösung denkbar.

Mitte Oktober Kontakt mit den Behörden: an einer Medienkonferenz soll über die langfris-tige Lösung mit der Chollerhalle und eine kurzfristige Übergangslösung mit der Allmend-Halle, allenfalls mit der Spinnihalle (falls eine Mietvertragsver-längerung möglich würde) orientiert werden.

November Intensive Verhandlungen mit der Korporation Zug im Wettbewerb mit ande-ren, kommerziell interessanteren Bewerbern. Weitere Renditeberechnungen über das gesamte Chollerprojekt. Planung einer Aktiengesellschaft, anstelle einer Stiftung, für die Trägergesellschaft.

November/Dezember Medienkonferenz wird auf Begehren der Politiker aufgrund anstehender Budgetversammlungen mehrmals verschoben.
Mitte November Lego Sihlbruggstrasse Baar wird nach Bekanntgabe der Fabrikschliessung von Ende Oktober neu ins Spiel gebracht. Nach einer Begehung wird die An-frage anfangs Dezember durch Lego aus grundsätzlichen Gründen abgelehnt.

4. Dezember Grünes Licht von der Korporation Zug, das Projekt Choller innerhalb eines halben Jahres als Vorlage an die Genossenversammlung von Ende Juni 2004 zu bringen. Bedingung: bis zum 31. März 2004 schriftliche Zusage über ein Grundkapital von Fr. 1.5 Mio. an die Investitionsgesellschaft.

17. Dezember Der IG Kultur Zug gelingt eine Verständigung mit der Lorze AG über eine Mietvertragsverlängerung für die Spinnihalle ab 1. Juli 2004 um mindestens ein Jahr.

22. Dezember Medienkonferenz:
Von der Spinnihalle zur Chollerhalle. Vorstellung des Neubauprojekts
Choller mit der Chollerhalle als Nachfolgelösung für die Spinnihalle zusam-men mit den Verantwortlichen der Korporation Zug.
Die Meldung kurz vor Weihnachten schlägt wie eine Bombe ein!

2003 An 114 Veranstaltungen, davon 13 Vermietungen und 18Bar-Abende waren 12.000 Besucher in der Spinnihalle.

2004

15. Januar Gründung des Gönnervereins Spinnihalle/Chollerhalle

30. Januar Klage von Adrian Gasser an das Kantonsgericht wegen Persönlichkeitsver-letzung/Unlauterer Wettbewerb in „Zug erkunden“ (11/2005: Gerichtsverfah-ren noch nicht abgeschlossen).

16. Februar Informationsveranstaltung mit potentiellen Aktionären der Choller AG. Ver-bindliche Zusagen von Fr. 1 Mio. Informelle Zusage des Kantons, einen In-vestitionsbeitrag von Fr. 500'000 zu leisten.

28. Februar Die Ernst Göhner Stiftung Zug beschliesst einen Investitionsbeitrag von
Fr. 150'000.

2. März Abschluss einer Nutzungsvereinbarung zwischen der IG Kultur Zug und der Lorze AG für die Spinnihalle mit Nebenräumen vom 1. Juli 2004 bis max. September 2005. Damit ist der nahtlose Übergang von der Spinnihalle zur Chollerhalle gewährleistet.

2. März Beschluss des Regierungsrat des Kantons Zug, das Projekt Chollerhalle im Sinne einer Starthilfe mit einem Einmalbeitrag von Fr. 500'000 aus dem Lot-teriefonds zu unterstützen.

8. März Der Stadtrat der Stadt Zug nimmt das Projekt Chollerhalle positiv zur Kennt-nis und will eine Vorlage an den GGR vorbereiten.

Mitte März Der Gemeinderat Baar bedauert die Schliessung der Spinnihalle und fällt den Entscheid, die Chollerhalle trotzdem zu fördern. Er setzt damit ein klares Zeichen für das Projekt einer Kultur- und Aktionshalle ausserhalb seine Ge-meinde.

März 1. Entwurf Baurechtsvertrag mit der Korporation Zug

31. März Die schriftliche Zusage von 32 Investoren über Fr. 1.7 Mio. liegen vor.

1. April Medienkonferenz:
Chollerhalle auf gutem Weg: die notwendigen Mittel sind beisammen!
Drei Monate nach Veröffentlichung des Projekts ist das durch die Korporati-on Zug geforderte Grundkapitel für die Choller AG von Fr. 1.5 Mio. über-troffen. Behörden und Öffentlichkeit sind überrascht. Die Bauplanung schrei-tet voran.

Ende Mai Zusagen von 39 Investoren über Fr. 2.2 Mio. liegen vor.
Baurechtsvertrag ist bereinigt.

17. Juni Ende 3. Saison der Spinnihalle.

28. Juni Die Genossenversammlung der Korporation Zug mit 120 Anwesenden stimmt dem Baurechtsvertrag mit der Choller AG einstimmig zu. Damit ist der Weg frei für die neue Chollerhalle.

12. Juli Gründung der Choller AG mit Grundkapital von Fr. 100.000.

15. Juli Baueingabe Chollerhalle. Keine Einsprachen.

2. September Beginn 4. und letzte Saison in der Spinnihalle

22. September Die Choller AG ergänzt den Verwaltungsrat auf vier Personen. Präsident wird Felix Widmer, Rotkreuz.

28. Oktober Erhöhung des Aktienkapitals der Choller AG auf Fr. 2.2 Mio. mit insgesamt 39 Aktionären.

9. November Baubewilligung Chollerhalle

9. Dezember Medienkonferenz:
Spatenstich für die Chollerhalle.
Kapital von Fr. 2.2 Mio. in der Choller AG. Von Fr. 1,2 Mio. angestrebten direkten Beiträgen an die Chollerhalle sind Fr. 660'000 gesichert. Die Eröff-nung ist für Oktober 2005 vorgesehen.

10. Dezember Beginn Aushub

13. Dezember Die Gemeindeversammlung Hünenberg beschliesst einen Investitionsbeitrag von Fr. 10’000

2004 An 143 Veranstaltungen, davon 9 Vermietungen und 25 Bar-Abende waren 16.000 Besucher in die Spinnihalle.


2005

10. Januar Beginn Fundation mit 140 Pfählen.

Ende Januar Finanzzusage der ZKB über 6.9 Mio. Baukredit.

7. Februar Beginn Baumeisterarbeit, Betonierung der Bodenplatte.

1. Februar Regierungsratsbeschluss für einen jährlich wiederkehrenden Betriebsbeitrag an die Spinnihalle (2005) resp. Chollerhalle (2005-2007) von je Fr. 125'000. Abschluss einer Leistungsvereinbarung zwischen der IG Kultur Zug und der Direktion für Bildung und Kultur.

1. März Beschluss des Grossen Gemeinderats Zug für einen Investitionsbeitrag von Fr. 300'000 sowie einen jährlich wiederkehrenden Betriebsbeitrag an die Spinnihalle (2005) bzw. Chollerhalle (2005-2007) von je Fr. 120'000 mit 24 zu 8 Stimmen. Vorausgegangen war eine heftige Debatte über Kulturbeiträ-ge, nachdem die GPK eine Ablehnung des Investitionsbeitrags und Erhöhung des Betriebsbeitrags empfohlen hatte.

12. April Abschluss des Baurechtsvertrags zwischen der Korporation Zug und der Choller AG

15. April Decke über Tiefgarage

10. Mai Der Gemeinderat Cham beschliesst einen Investitionsbeitrag von Fr. 15'000.
10. Mai 10. Generalversammlung der IG Kultur Zug im Theater im Burgbachkeller Zug, 1. Generalversammlung Gönnerverein Spinnihalle/Chollerhalle

18. Mai Unterzeichnung Mietvertrag Choller AG mit der IG Kultur Zug.

27. Mai Stahlbau aufgerichtet.

30. Mai Der Bürgerrat der Stadt Zug beschliesst einen Investitionsbeitrag von
Fr. 5'000.

2. Juli Ende 4. Saison der Spinnihalle. Abschied nach 430 Tagen Belegung mit 45'000 Besuchern!

Juli Übereinstimmung mit dem Vorstand IGGZ über die Zusammenarbeit
zwischen der Chollerhalle und dem Kulturzentrum Galvanik.

4. Juli Auftragsvergabe eines neuen visuellen Auftritts/Corporate Design an DNS Transport (Ueli Kleeb + Caroline Lötscher) Zug.

7. Juli Eintrag des Baurechtsvertrags in das Grundbuch.

19. August Flachdach und Fassade beendet.

Anfang September Der Verwaltungsrat der Choller AG beschliesst nach einer a.o. GV vom
22. August eine Kapitalerhöhung auf Fr. 3.0 Mio. mit 64 Aktionären.


7. September Beschluss des Gemeinderats Baar der Gemeindeversammlung zHd. des Bud-gets 2006 einen Investitionsbeitrag von Fr. 50'000 sowie einen Betriebsbei-trag 2006 von Fr. 50'000 zu beantragen (durch Gemeindeversammlung vom 14. Dezember genehmigt).

9. September Medienkonferenz:
Projekt Transfer-Mobil Chollerhalle mit ausgedientem ZVB-Bus im Über-gang von der Spinnihalle zur Chollerhalle. Bekanntgabe Zusammenarbeit mit Vorverkaufspartner *starticket und dem Tarifverbund Zug mit Einschluss des Öffentlichen Verkehrs in den Ticketpreisen. Start der Spendenaktion „Kultur sucht Kröten“ zugunsten des Innenausbaus der Chollerhalle in Zusammenar-beit mit Neue Zuger Zeitung (Ziel Fr. 250'000).

2. Hälfte September Auszug aus der Spinnihalle

30. September Beendigung des Mietverhältnisses Spinnihalle mit der Lorze AG.

Ende Oktober Beginn Mieterausbau Chollerhalle.

4. November Medienkonferenz:
Die Chollerhalle ist bezugsbereit. Die Baukosten sind eingehalten. Die Ver-mietungen im Hochbau sind praktisch abgeschlossen.

11. November Spendeaktion „Kultur sucht Kröten“ hat bisher Fr. 90'000 in Bargeld und
Fr. 71’000 in Geldwert-Leistung eingebracht.

12. November Eröffnung Chollerhalle als neues Zentrum für Kultur und Aktion

Planung:
Anfang Mai 2006 Bezug Hochbau Choller



Autor:
Christoph Balmer, Präsident IG Kultur Zug, Tel. 079 578 42 48, christoph.balmer@igkulturzug.ch

15. Dezember 2005