Über das Projekt
Öffentlichkeitsarbeit im Bodenschutz
Mit dem attraktiven Informationspfad setzt der Kanton Zug ein Zeichen für den vorsorglichen Bodenschutz: Der verantwortungsbewusste und nachhaltige Umgang mit dem Boden geht uns alle an. Denn der Boden ist nicht Dreck, sondern neben Wasser und Luft unsere wichtigste Lebensgrundlage. Zudem ist er der dichtest besiedelte Lebensraum überhaupt!
Auf dem Bodenpfad kommen verschiedene Leute, aus verschiedenen Disziplinen, mit verschiedenen Interessen zu Wort. Sie alle äussern sich zum Boden, der ihnen aus verschiedenen Aspekten wichtig ist. Bei den einen steht der ökologische, bei anderen der wirtschaftliche und bei dritten der kulturhistorische Wert der Bodens im Vordergrund.
Der Boden gehört aber nicht uns Menschen allein. In einer Handvoll fruchtbaren Boden hat es mehr Lebewesen als es Menschen auf der Erde gibt. Deshalb lassen wir neben den Boden-Experten, auch Springschwanz Erdi zu Wort kommen: Erdi gibt den Bodenlebewesen eine Stimme, weckt Gefühle und begleitet uns auf dem ganzen Rundweg.
Und weil wir alle wissen (sollten), dass "Boden nicht gleich Boden" ist, zeigen und beschreiben wir auf dem Rundweg acht verschiedene Bodentypen, die im Steinhauserwald und seiner nahen Umgebung vorkommen: Das Halbmoor im Bachtobel, die saure Braunerde im Fichtenwald, die Braunerde auf rotem Untergrund, der graue Pseudogley im Eschenmischwald, die Braunerde mit Schmelzwassergürtel, die steinige Braunerde mit Pflugspuren, der grau-blaue Buntgley in der Mulde und den Stadtboden, vom und für den Menschen geschaffen!
Projektleitung Bodenpfad
