Zielsetzungen
Nachhaltigkeit und Interdisziplinarität
Die Fachstelle Bodenschutz des Amtes für Umweltschutz setzt sich für einen verantwortungsbewussten und nachhaltigen Umgang mit Boden ein. Mit dem Öffentlichkeits- und Umweltbildungsprojekt "Bodenpfad Steinhauserwald" wird auf die Bedeutung des Bodens als Archiv unserer Kulturgeschichte und als Lebensraum und Lebensgrundlage für Pflanzen, Tiere und Menschen aufmerksam gemacht. Der öffentlich zugängliche Bodenpfad soll den Boden in ein neues Licht rücken. Möglichst vielen Leuten aus der nahen und ferneren Umgebung des beliebten Naherholungsgebiet Steinhauserwald wird ein einmaliges Naturerlebnis ermöglicht.
Aktuelle, wissenschaftlich fundierte und einfach verständliche Bodengeschichten bilden die Grundlage des Bodenpfades Steinhauserwald. Der direkte Bezug zur Umgebung und die Interdisziplinarität haben im gesamten Projekt eine grosse Bedeutung. Der Boden wird den Besucher/innen aus Sicht der Bodenkunde, Archäologie, Forst- und Landwirtschaft sowie des Boden- und Naturschutzes zugänglich gemacht.
Zielgruppen und Zusatzangebote
Das Thema Boden wird mit dem Bodenpfad in die Öffentlichkeit und an die Schulen getragen. Das Angebot soll für alle interessierten Leute im und um den Kanton Zug frei zugänglich, unterhaltsam, nicht belehrend aber lehrreich sein. Um Schulklassen, Spaziergänger/innen, Wandernde und interessierte Gruppen anlocken zu können, werden zielgruppenspezifische Angebote geschaffen und professionell vermarktet:
- Es gibt eine Broschüre zum Bodenpfad, die beim Amt für Umweltschutz bestellt werden kann und an verschiedenen Stellen im Kanton Zug aufgelegt wird.
- Im Boden-Quiz wird zu jeder Bodenpfad-Station eine herausfordernde Frage gestellt.
- Für Lehrpersonen der Oberstufe (Naturkunde) werden Exkursionsunterlagen bereit gestellt. Im Frühling 2010 findet eine Lehrerweiterbildung zum Bodenpfad statt.
