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Laufende Projekte

 
Bern, Band 3
   
Projekt Bauernhausforschung im Kanton Bern, Band 3 Amtsbezirke Aarwangen, Wangen, Burgdorf, Fraubrunnen, Büren, Aarberg, Bern und Laupen mit 120 Gemeinden
Verantwortlich Heinrich-Christoph Affolter
Informationinfo.bauernhausforschung@di.zg.ch
MitarbeitendeZu den Themen: Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Planaufnahmen, Archiv.
PartnerKanton Bern, Schweizerischer Nationalfonds
 
Jura
   
Projet Maison paysanne jurassienne
Responsable Isabelle Roland, Marcel Berthod
Collaboration Concernant relevés
Informationinfo.bauernhausforschung@di.zg.ch
PartenaireCanton du Jura, Schweizerischer Nationalfonds
St. Gallen
Projekt

Von einem Bauernhausband Kanton St. Gallen werden in erster Linie Antworten auf die nahe liegendsten Fragen erwartet: Wie sehen die Bauernhäuser in diesem Gebiet aus? Was kennzeichnet die Häuser im Toggenburg, was im Sarganserland, im Bezirk Werdenberg oder im Fürstenland und Rheintal ? Ein summarisches Ausbreiten der verschiedenen Hausformen ist deshalb der natürliche Weg, den Bauernhausband einzuleiten.
Demnach besteht das Ziel, den ganzen Kanton zu bearbeiten, allerdings nicht flä-chendeckend bis in jedes Detail. Hingegen braucht es für alle Regionen konzentrierte Darstellungen des natur- und kulturräumlichen sowie des sozio-ökonomischen Hintergrundes. Die Landwirtschaft und die bäuerlichen Bauten sind mit signifikanten Beispie-len und Verweisen auf vergleichbare Typen in den Bauernhausbänden der Nachbar-kantone darzustellen.
Die Hausformen werden nach Konstruktionsart und Zeitstellung sowie ihrer geo-grafischen Verteilung diskutiert und anschliessend mit verschiedenen Faktoren, welche die bauliche Gestalt der Gebäude beeinflussten, zum Beispiel die wirtschaftliche Funktion, die soziale Stellung der Bauherren, Bauvorschriften oder -traditionen verknüpft. Dabei konzentriert sich diese Synthese auf die Zeit vor 1900. Die Landwirtschaftsbau-ten des 20. Jahrhunderts werden gesondert behandelt, ebenso die alpwirtschaftlichen Gebäude und das ethnographisch-volkskundliche Spezialthema der bäuerlichen Wohnkultur. Die thematischen Kapitel werden zudem ergänzt durch eine Serie von Hausmonografien.
In Bezug auf handwerkliche Fertigkeiten sowie wirtschaftliche und kulturelle Beziehung und Austausch kann der Kanton St. Gallen als sehr offen betrachtet werden. Für eine grundsätzliche Darstellung von Bau- und Konstruktionsformen kann und soll daher auf die bereits erschienen Publikationen der Reihe "Die Bauernhäuser der Schweiz" hingewiesen werden, insbesondere auf die Kantone Thurgau, Appenzell und Zürich. In der gesamten Darstellung der ländlichen Bauten des Kantons St. Gallen ist stets auf einen sinnvollen Einbezug benachbarter Regionen der Schweiz und des Auslands zu achten.

ProjektleitungDr. Benno Furrer, 6300 Zug
Dr. Moritz Flury, 9001 St. Gallen 
MitarbeitendeArmin Eberle AG, 9533 Kirchberg
Dr. Robert Kruker, 7164 Dardin
Meinrad Gschwend, 9450 Altstätten
Ludmila Seifert-Uherkovich, 7000 Chur 
Informationinfo.bauernhausforschung@zg.ch 
PartnerKanton St. Gallen, Schweizerischer Nationalfonds

 

Solothurn
   
Projekt Vorprojekt

Regionalgruppe Alpen

Die Regionalgruppe Alpen bildet eine Plattform für Forschende mit den Interessensfeldern Bau- und Wohnformen, Nutzungen sowie architektonische Entwicklungen von vorwiegend ländlichen Bauten aller Höhen- bzw. Nutzungsstufen in den Alpen. Sozioökonomische, soziale und rechtshistorische Hintergründe spielen ebenso eine Rolle wie rein bauliche Aspekte. Thematische Tagungen und Exkursionen finden etwa alle zwei Jahre statt. Wichtige Ergebnisse werden in geeigneter Form publiziert. Die Regionalgruppe Alpen ist assoziiert mit dem Arbeitskreis für Hausforschung (AHF) und steht allen Interessierten offen.