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Personenfreizügigkeit

Seit dem 1. Juni 2004 gilt die zweite Phase der Einführung der Personenfreizügigkeit im Rahmen der bilateralen Abkommen mit der EU/EFTA. Die bisherige generelle Kontrolle der Lohn- und Arbeitsbedingungen und der Inländervorrang werden durch nachträgliche Kontrollen in den Betrieben ersetzt. Zum Schutz gegen Lohn- und Sozialdumping wurden folgende flankierende Massnahmen eingeführt: 

  • tripartite Kommissionen 
  • Normalarbeitsverträge mit zwingenden Mindestlöhnen 
  • erleichterte Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen 
  • Entsendegesetz

 

Die Mitglieder der tripartiten Kommission Arbeitsmarkt wurden am 16. Januar 2007 vom Regierungsrat gewählt. Das Merkblatt "Tripartite Kommission" informiert Sie ausführlich über deren Zweck.