Kursberichte und Bildergalerie
Es wurden folgende Ausbildungsthemen geschult:
Sicherheitspolitik / Bevölkerung / Zivilschutz / Alarmierung / Schutzräume
Am ersten Tag wurden die AdZS über den Sicherheitsverbund und dessen Mittel informiert. Mittels Gruppenarbeiten wurde die Materie geschult.
Grundkurs BLS/AED
Am zweiten Tag wurden die AdZS mittels eines eintägigen Grundkurses unter der Leitung von Samariterlehrerinnen und Samariterlehrern im Bereich BLS/AED geschult.
BLS = Basic Life Support oder Lebensrettende Basismassnahmen
AED = Automated external defibrillation oder Automatische externe Defibrillation
Ab dem dritten bis und mit dem fünften Ausbildungstag wurden folgende Themen geschult:
Die Grundfunktion Betreuer
Den neuen AdZS wurde vor Augen geführt, welche Aufgaben sie in Zukunft als Betreuer zu bewältigen haben.
Einrichten, Führen und Evakuieren von Betreuungsstellen
In folgenden Anlagen wurden Kurzlektionen mit den Themen Einrichten, Führen und Evakuieren von Betreuungsstellen durchgeführt:
Betreuungsstelle Sternmatt II in Baar und Röhrliberg in Cham.
Bekämpfung von Entstehungsbränden
Mittels Brandlöschdecke, Eimerspritze und Handfeuerlöscher wurde die Bekämpfung von Entstehungsbränden geschult. Im Weiteren wurde mittels einer "Fettexplosion" demonstriert, was für eine Auswirkung ein Brand in einer Küche haben könnte.
Verkehrsdienst
Es wurden alle, zuerst theoretisch und anschliessend praktisch auf Strassenkreuzungen, im Bereich des Verkehrsdienstes geschult.
Funk
Bei der Funkausbildung wurde das Schwergewicht auf die Sprechregelung im Funkverkehr gelegt.
Kartenkunde
In einer Kurzlektion lernten die AdZS aus Swisstopo Karten Standorte mittels dem Schweizer Koordinatennetz (CH03) herauszulesen und Orte zu bestimmen.
Die Grundausbildungen verliefen ruhig, unfallfrei und in einem geordneten Umfeld.
14.05.12/Oliver Füllemann, Instruktor
13.03.12 WBK Kader Pionier Kompanie
In der zweiten Märzwoche 2012 versammelten sich die Kader der Pionier Kompanien in der Schönau, um die Bedienung der neuesten Technik zu üben. Es zeigt sich ein Zivilschutz, welcher durch moderne Technik noch schneller, noch beweglicher und noch effektiver arbeitet.
Pionier ist eine der drei Grundfunktionen des Zivilschutzes. Die Pioniere sind es, welche unter widrigsten Bedingungen in überlaufene Keller, ausgebrannte Häuser, überschwemmtes Gelände und staubige Trümmerhaufen vordringen. Ihre Arbeit wird durch eine Vielzahl von Geräten unterstützt von Seilwinden über Tauchpumpen bis hin zu Absturzsicherungen.
Wenn diese Gerätschaften in die Jahre kommen, werden sie durch moderne Äquivalente ersetzt. Eine ganze Reihe dieser Erneuerungen werden 2012 durchgeführt. Der Zivilschutz soll effektiv bleiben. An diesem Weiterbildungskurs (WBK) wird deshalb eine beeindruckende Menge von neuen Gerätschaften thematisch gruppiert vorgestellt.
Es gibt Beleuchtungsmaterial, vom kleinen Verkehrssignal hin zum hellen Beleuchtballon. Generatoren, vom handlichen 20 kg Gerät bis zum stattlichen Halbtönner. Kleine und grosse Pumpen und Kompressoren, Absturzsicherungen, Dreifüsse, Seilwinden, Schlagbohrer und Motorsägen.
Die rund sechzig Kaderleute werden während des WBK an den Gerätschaften praktisch ausgebildet. Das Gelernte geben sie an die restlichen Mitglieder der vier Zuger Pionier Kompanien weiter.
Major Oliver Füllemann und Hauptmann Mike Henzi trafen auf gutes Wetter, ihre Worte auf interessierte Teilnehmer und die neuen Geräte auf erfahrene Hände.
22.02.12 WBK Fahrerausbildung Blaulicht
Jedes Jahr führt die ZSO Zug die Fahrerausbildung Blaulicht durch. Der Kurs wird von Kaderangehörigen besucht, welche auch im Ernstfall berechtigt sind, das Blaulicht einzusetzen. Das Kader ist in zwei Gruppen aufgeteilt, so dass jede Person alle zwei Jahre den Kurs besuchen kann.
Dieses Jahr fand der Kurs am 22.02.2012 im Drivingcenter Safenwil AG statt. Am Morgen besuchte die Gruppe den Theorieteil des Kurses, in dem erklärt wurde, wie man sich beim Fahren mit Blaulicht verhalten und auf was man speziell achten muss. Nach dem Mittagessen wurde das Ganze praktisch umgesetzt. Die sechs Teilnehmer lernten zum Beispiel, wie man einem Hindernis bremsend ausweichen kann und welche Faktoren Geschwindigkeit und Reaktionszeit haben. Auch wurde simuliert, wie viel Abstand man zum vorderen Fahrzeug halten soll, damit es keine Auffahrunfälle gibt.
Es machte Spass, auf dem 10’019m2 grossen Übungsgelände die Theorie in die Praxis umzusetzen. Es war ein sehr humorvoller Kurstag, an dem jeder viel lernen konnte.
Bericht + Fotos: Stefan Wollenmann
