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Alcopops, ein bisschen Alkohol kann doch nicht schaden.

Alkoholkonsum ist weit verbreitet. Vielleicht gehört er – wie bei vielen jungen Menschen – auch zu deinem Lebensstil. Jugendliche und junge Erwachsene trinken oft am Wochenende mit Gleichaltrigen. Nicht wenige haben schon einen oder mehrere Rauschzustände erlebt, du auch? Manche trinken gelegentlich alleine, wenn sie Probleme haben. Viele trinken aber auch keinen Alkohol. Ein Viertel der 15- bis 25-Jährigen trinkt keinen Alkohol und vier von zehn trinken sehr mässig (Quelle: SFA 2002). Das heisst: Mehr als die Hälfte der jungen Erwachsenen konsumiert keinen oder nur wenig Alkohol und beweist damit, dass es leicht ist, auch ohne Alkohol eine gute Zeit mit Freundinnen und Freunden zu verbringen.


Alkohol macht einen häufig zuerst mal lustig. Dann, beim Weitertrinken, steigt das Risiko, sich daneben zu benehmen, den anderen den Abend zu verderben, zu stören und Dinge zu sagen oder zu tun, die man später bereut. Ein kleines Glas hilft vielleicht manchmal, aber mit einem Glas zu viel werden einige allzu mutig und überschreiten Grenzen. Annäherungsversuche werden unangenehm und deplaziert. Nicht gerade der beste Weg, um jemandem näher zu kommen! Ausserdem: Der Alkohol vermindert die Liebesfähigkeit des Mannes und die sexuelle Genussfähigkeit der Frau.


Die farbigen und gezuckerten Designerdrinks und Premixgetränke trinken sich zwar fast wie Sirup, aber können so viel Alkohol enthalten wie 2 oder 3 Glas Bier. Kein Wunder also wird man davon schneller betrunken als man denkt. Sie schmecken lecker und sind farblich und im Design abgestimmt auf den Geschmack eines jüngeren Publikums. Ihre Akzeptanz ist unter Jugendlichen sehr hoch, da sie kaum nach Alkohol schmecken. So wird die Hemmschwelle Alkohol zu trinken immer tiefer angesetzt.

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