Wir über uns
Auftrag
"Gesundheitsförderung und Prävention setzen dort an, wo Menschen leben und arbeiten."
Wir haben den Auftrag Gesundheitsförderung und Prävention im Kanton Zug zu verankern und die bestehenden Angebote zu koordinieren. Dabei richten wir uns nach folgenden Leitsätzen, wie sie im Rahmenkonzept Gesundheitsförderung und Prävention des Kantons Zug beschrieben sind:
- Die Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Zug können für ihre Gesundheit sorgen und ihre Eigenverantwortung wahrnehmen
- Gesundheitsbezogene Gemeinschaftsaktionen helfen, den Zusammenhalt und die soziale Unterstützung zu verbessern.
- Gesundheitsförderung und Prävention setzen dort an, wo Menschen leben und arbeiten und steigern die Lebensqualität der Bevölkerung im Kanton Zug
- Gesundheitsförderung und Prävention sind Aufgaben, die alle Verwaltungsbereiche, Betriebe und Organisationen im Kanton Zug betreffen
Die Schwerpunkte 2005 – 2015 des Zuger Regierungsrates betonen die Gesundheitsförderung und Prävention: "Der Kanton betreibt eine innovative, ganzheitliche und qualitätssichernde Gesundheitspolitik. Er agiert als Impulsgeber bei der Gesundheitsförderung und Prävention. Alkohol- und Tabakprävention werden intensiviert. Breitensport wird gefördert. Unter dem Kapitel "Akut- und Pflegeversorgung" heisst es: "Er unterstützt Massnahmen zur Senkung des Anteils der stationären Pflege."
Aufgrund des Schwerpunkteprogramms des Regierungsrates
- Kantonaler Alkohol- Aktionsplan (KAAP) 2006 - 201
- Tabakpräventionsstrategie 2005 - 2010
Aufgrund eines Auftrages des Regierungsrates
Aufgrund der Schwerpunkte des Gesundheitsamtes
Was ist Gesundheitsförderung?
In der Gesundheitsförderung steht die Frage im Vordergrund:
Was stärkt die Gesundheit oder erhält Menschen gesund? Gesundheitsförderung will die vielfältigen Möglichkeiten der Menschen entwickeln, damit sie ihre Gesundheit erhalten und verbessern können. Gesundheitsförderung setzt nicht nur beim Verhalten der Menschen an, sondern auch bei den Verhältnissen, in denen Menschen leben. Die Gesundheit umfasst körperliche, seelische und soziale Aspekte.
Die Gesundheitsförderung stützt sich auf die 1986 definierten Grundsätze der Ottawa-Charta der Weltgesundheitsorganisation (WHO):
- Allen Menschen soll ein höheres Mass an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit ermöglicht werden.
- Um ein umfassendes körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden zu erlangen, sollen sowohl Einzelne als auch Gruppen ihre Bedürfnisse befriedigen, ihre Wünsche und Hoffnungen wahrnehmen und verwirklichen sowie ihre Umwelt gestalten und verändern können.
- Grundlegende Bedingungen von Gesundheit sind Frieden, angemessene Wohnbedingungen, gute Bildung, gesunde Ernährung, ausreichendes Einkommen, eine sorgfältige Verwendung vorhandener Naturressourcen, soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit.
Was ist (Sucht-)Prävention
Prävention beabsichtigt, Krankheiten sowie selbst- und fremdschädigende Verhaltensweisen zu reduzieren oder gar nicht erst entstehen zu lassen.
Folgende Strategien ergänzen sich dabei gegenseitig:
- Das frühzeitige Erkennen und Verändern krankheitsfördernder Bedingungen (Risikofaktoren) auf der einen Seite und
- die Stärkung von Gesundheitsbewusstsein und Abwehrkräften (Schutzfaktoren) auf der anderen.
- Prävention setzt beim Verhalten der Menschen und bei den Verhältnissen an.
Sucht hat viele Erscheinungsformen. Sie kann als Abhängigkeitvon legalen und illegalen Drogen oder von Verhaltensweisen wie Glücksspielen, Essen oder Arbeiten auftreten.
Die (Sucht-)Prävention zeigt auf wie (Sucht-)Probleme möglichst früh erkannt und eine (Sucht-)Entstehung verhindert werden kann. Sie entwickelt und setzt spezifische Projekte in den Bereichen Schule, Gemeinden, Betriebe, Familien und Freizeit für bestimmte Zielgruppen wie z.B. Kinder, Jugendliche, Männer, Frauen, Migrantinnen und Migranten um.
