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Leitideen


Die Leitideen sind das Kernelement des kgm. Sie bilden die Basis sowohl des Profils und des Konzepts des Gymnasiums als Ganzes als auch der Lehrpläne der einzelnen Fächer.

Die Leitideen gehen von den im MAR formulierten Zielsetzungen für Maturitätsschulen (MAR, Artikel 5) aus. Des Weiteren tragen sie den Eigenschaften "guter Schulen" Rechnung, wie sie in der Schulqualitätsforschung beschrieben werden. Folgende Merkmale zeichnen solche Schulen aus (vgl. Dubs 2003, "Qualitätsmanagement für Schulen"):

  • ein hohes Schulethos, das auf einem Grundkonsens in den Vorstellungen der Lehrerschaft über die Persönlichkeits- und Charaktererziehung der Schülerinnen und Schüler beruht
     
  • eine eigene, aktiv gepflegte Schulhauskultur
     
  • eine gute interne und externe Kommunikation und Zusammenarbeit
     
  • die Fähigkeit zur Selbstentwicklung und Selbstbeurteilung über periodisch stattfindende Selbst- und Fremdevaluationen
     
  • eine Leistungsorientierung mit einem differenzierten Leistungsbegriff
     
  • eine der Schulgemeinschaft dienende Ordnung und Disziplin
     
  • eine aktive Schulleitung, die an pädagogischen Neuerungen interessiert ist, gute Voraussetzungen für Innovationsprozesse schafft und Verantwortung übernimmt.


Die Leitideen bildeten den Ausgangspunkt des organisatorischen und pädagogisch-didaktischen Aufbaus und dienen als zentrales Referenzdokument der Qualitätsentwicklung des kgm. Die Operationalisierung der Leitideen wird mittels eines umfassenden Qualitätsmanagements evaluiert.

Die Leitideen des kgm und deren Bedeutung für alle an der Schule Mitwirkenden werden unter den folgenden vier Leitbegriffen zusammengefasst und konkretisiert: