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Aus dem Tagebuch der irisch-keltischen Musikprojektwoche am kgm


Montag, 27.9.2010

Zum Auftakt der diesjährigen Musikprojektwoche dürfen wir heute früh das Tanzbein schwingen. In einem eineinhalbstündigen Workshop erlernen wir die Schritte eines irischen Volktanzes. Nachdem wir den Theatersaal eingeheizt haben, nehmen wir einen kleinen Snack zu uns. Dann folgt die erste Chorprobe in den einzelnen Registern. Mit Engelszungen und möglichst wenig „Dräck im Rohr“ singen wir die ersten zwei Lieder. Wobei „singen“ bei einzelnen Stimmen ein Euphemismus ist... Schlussendlich erbarmen sich einige Altstimmen und unterstützen den kläglichen Bass. Nach dieser Strapaze für Gehör und Stimme erholen wir uns bei einem Lunch und tanken neue Energie für das Nachmittagsprogramm.
Am Nachmittag besuchen wir die verschiedenen Ateliers, für welche wir uns eingeschrieben haben.

Dienstag, 28.9.2010
Morgenstund’ hat Gold im Mund: Also singen wir den ganzen Morgen durch. Langsam nehmen die Lieder Formen an und hören sich nicht mehr nur nach Gebrummel, Gekrächze und Gequietsche an.
Nach dem Mittagessen verlangen wir unseren Stimmen noch einige Töne ab, danach können wir uns ent- und gespannt zurücklehnen und Leanne O’Sullivans Vorlesung lauschen.

Mittwoch, 29.9.2010
Entweder haben einige von uns ihre Stimme eingeölt, Kreide gegessen – oder es ist ein Wunder geschehen – jedenfalls klingt die Chorprobe heute besser denn je. Wobei wir natürlich noch lange nicht bei unseren Idealen angekommen sind. Das "Sahnehäubchen" zu diesen Stücken bildet der freie Nachmittag, an dem wir uns erholen und für die kommenden Strapazen rüsten können.

Donnerstag, 30.9.2010
Zum ersten Mal haben das Orchester und der Chor getrennte Proben. Danach präsentieren zwei Kollegen und Kolleginnen ihr Talent auf der Theaterbühne. Leider sind zu Beginn der Performance nicht alle anwesend und so müssen sie ihre Darbietung zweimal aufführen.
Am Nachmittag besuchen wir wiederum verschiedene Workshops und produzieren Gedichte, Crêpes oder ein Theater. – Und das alles mit irisch-keltischem Flair...

Freitag, 1.10.2010
Der letzte Tag vor dem grossen Konzert. Am Morgen verläuft die Hauptprobe eher etwas chaotisch, – aber man sagt ja auch, wenn diese nicht sehr gut läuft, wird dann das Konzert dafür umso besser!
Am Nachmittag findet das Schülerkonzert statt. Die Zuhörer und Zuhörerinnen sind begeistert – und zum Glück läuft nichts schief.
Nach einer ziemlich langen Nachmittagspause proben wir noch einmal kurz und dann ist das lang ersehnte Schlusskonzert auch schon voll im Gange. Alles gelingt auf Anhieb, die Mühen und Proben haben sich gelohnt: Es ist ein grosser Erfolg und ein gelungener Start in die Ferien.

22.10.2010 / M.F. und N.B., Klasse 09z