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Externe Schulevaluation

Unter Evaluation versteht man die systematische Sammlung von Daten und deren Auswertung bzw. Interpretation. Sie zeigt Informationen zur Schulqualität auf, mit dem Ziel, Grundlagen für die Qualitätsentwicklung zu erhalten und Rechenschaft abzulegen.

Ab Schuljahr 2008/09 prüft das Amt für gemeindliche Schulen bzw. die dafür zuständige Abteilung «Externe Schulevaluation» in Berücksichtigung der Schwerpunkte des Bildungsrates und der vereinbarten Qualitätskriterien der Schule periodisch die Qualität von einzelnen Schuleinheiten und schlägt Massnahmen zur Qualitätsentwicklung vor.

Die Unterrichts- und Schulqualität an den gemeindlichen und privaten Schulen wird durch die externe Schulevaluation alle drei bis fünf Jahre systematisch evaluiert. Die externe Schulevaluation ist primär ein Instrument des kantonalen Qualitätsmanagements. Sie vermittelt den Schulen eine fachliche Aussensicht, die unerlässliche Impulse für die Schul- und Unterrichtsentwicklung gibt und die Schule bei der Rechenschaftslegung unterstützt.

Grundlagen für die externe Schulevaluation sind die vom Bildungsrat festgelegten Schwerpunkte, die von der Schule vorgenommenen Standortbestimmungen bzw. schulinternen Evaluationen sowie ein internationaler, kantonaler und wissenschaftlich abgestützter Referenzrahmen für Schul- und Unterrichtsqualität. Die externe Schulevaluation schenkt der Ausgestaltung der acht Elemente des schulinternen Qualitätsmanagements besondere Beachtung und evaluiert einzelne Elemente.