Bildergalerie
Hünenberg, Burgruine: Die Restaurierung der Ruine ist abgeschlossen
Anlässlich der Restaurierung der Burgruine Hünenberg führte die Kantonsarchäologie 2005-08 archäologische Untersuchungen durch. Sie zeigten unter anderem, dass die Burg im 12. Jahrhundert eine erste Blütezeit erlebte, zerfiel und dann mit dem Wehrturm neu ausgebaut wurde. 1388 scheint die Anlage zerstört worden zu sein.
Zug, Oberaltstadt 13: Spuren des Stadtbrands 1371
Das Haus Oberaltstadt 13 wurde 2006/07 archäologisch und bauhistorisch untersucht. Dabei fanden sich im Boden die Reste eines vollständig abgebrannten Vorgängerbaus, in dessen Küche verbrannte Birnen lagen. Dies sind Spuren eines Stadtbrandes, der 1371 fast die ganze Stadt Zug zerstört hat.
Zug, St.-Oswalds-Gasse 10: Eine 550 Jahre alte, bewegte Baugeschichte
Das Haus St.Oswalds-Gasse 10 wurde 1447 vor den Mauern der Altstadt erbaut und be-herbergte zumindest zeitweise eine Schuhmacherwerkstatt. 1640 kaufte die Stadt das Haus und richtete darin das Pfarrhaus ein. Die Bauuntersuchung 2005-07 erbrachte vielfältige Resultate und Funde, unter anderem einen goldenen Karolin von 1735 des Herzogs Karl Alexander von Württemberg.
Unterägeri, Unterblacki: Mariendarstellung
Das Bauernhaus im Hürital wurde 1510 als Blockbau errichtet und hat viel von seiner alten Bausubstanz bewahrt. Bei der Restaurierung und archäologischen Untersuchung fanden sich zahlreiche Spuren der Bewohnerinnen und Bewohner, so an der Stubenwand ein wertvoller Druck mit der Darstellung der "Sieben Schmerzen Mariens" aus dem 16. Jahrhundert.
Diverse Fundorte Kanton Zug: Wundertätige Schabmadonnen
Madonnen-Statuetten des 18. Jh. aus Einsiedeln, gefunden im Kanton Zug. Die Kopien des Einsiedler Gnadenbildes sollen mit Material aus der Gnadenkapelle hergestellt worden sein, weshalb abgeschabtes Material der Figürchen im Glauben an eine wundertätige Wirkung verzehrt wurde.
