Ja zur Umfahrung Cham - Hünenberg
Medienmitteilung vom 11. März 2007
Der Regierungsrat des Kantons Zug ist sehr erfreut über das Ja der Stimmenden zur Umfahrung Cham - Hünenberg. Damit ist der Weg nun frei, dass die lang ersehnte Entlastungsstrasse im Ennetsee gebaut werden kann. Laut Terminprogramm der Baudirektion sollte das Bauprojekt im Sommer 2009 soweit fortgeschritten sein, dass es öffentlich aufgelegt werden kann.
Die Stimmberechtigten des Kantons Zug haben heute den Rahmenkredit von 230 Mio. Franken für die Planung, den Landerwerb und den Bau der Umfahrung Cham - Hünenberg gutgeheissen. Damit folgten die Zugerinnen und Zuger den Empfehlungen des Regierungs- und des Kantonsrates. Dank dem Ja des Souveräns kann der Kanton Zug nun eines jener Strassenbauvorhaben realisieren, die im kantonalen Richtplan als vordringlich ausgewiesen sind.
Tännler: "Weitsichtiger Entscheid"
Baudirektor Heinz Tännler zeigte sich an der Abstimmungs-Medienkonferenz sehr erfreut über den Entscheid. Die Zustimmung erlaube es, die beiden verkehrsgeplagten Ennetseegemeinden Cham und Hünenberg endlich vom dichten Verkehr zu entlasten. Das Ja sei aber auch ein deutliches Signal der Bevölkerung, mit der im Richtplan festgelegten Verkehrsplanung wie vorgesehen weiterzufahren. Tännler: "Ich danke den Zuger Stimmberechtigten herzlich für das Vertrauen und für den weitsichtigen Entscheid." Tännler dankte auch dem Kantonsparlament, den vorberatenden Kommissionen und allen, die sich für das wichtige Projekt stark gemacht hatten. "Wir haben es im Abstimmungskampf wiederholt betont: Das Vorhaben geht weit über die Lösung eines Verkehrsproblems hinaus. Es ist ein Projekt, von dem der ganze Kanton Zug profitieren wird, weil sich der Ennetsee als Wirtschaftsstandort weiter entwickeln kann."
Intensiver Abstimmungskampf
Baudirektor Tännler wies an der Medienkonferenz auf den intensiven Abstimmungskampf hin. Es habe sich erneut gezeigt, wie schwierig es Verkehrsvorhaben in der öffentlichen Diskussion hätten. "Zudem hat die Höhe des Rahmenkredites wohl einige Leute kritisch gestimmt. Dies nicht zuletzt deshalb, weil es den Gegnern gelungen ist, mit ihrer Variante eine scheinbar günstigere Lösung ins Spiel zu bringen."
Ausschreibung des Bau- und Auflageprojektes
Wie geht es nun weiter? Baudirektor Heinz Tännler skizzierte den Weg wie folgt: Zunächst werden die Ingenieurarbeiten ausgeschrieben, damit ungefähr im August dieses Jahres mit der Ausarbeitung des Bau- und Auflageprojektes begonnen werden kann. Bei der Erstellung dieses Projektes werden auch die Grundeigentümer eng miteinbezogen. Die Baudirektion ist zuversichtlich, im Sommer 2009 auflegen zu können.
Baudirektion
Weitere Auskünfte:
Heinz Tännler, Baudirektor Tel. 041 728 53 01
