Navigation
Artikelaktionen

1. Projekt

Ausgangslage und Ziele

Hohe Verkehrsdichte in Unterägeri
Aus topografischen Gründen wickelt sich der Grossteil des Verkehrs in Unterägeri über die Zugerstrasse ab, die das Dorfzentrum von West nach Ost durchquert. Den westlichen Ortseingang passieren täglich rund 13'800 Fahrzeuge, beide Fahrtrichtungen zusammengenommen. Am östlichen Ortseingang registrieren die Messstellen an der Zugerstrasse gegenwärtig rund 9'600 Fahrzeuge pro Tag.

Wachstum bringt weiteren Mehrverkehr
Gemäss Richtplan werden die Gemeinden Unter- und Oberägeri in den nächsten Jahren weiter wachsen. Mehr Einwohner und Arbeitsplätze bedeuten aber auch Mehrverkehr. Man rechnet damit, dass im Jahr 2020 rund 16'700 Fahrzeuge pro Tag den westlichen Ortseingang auf der Zugerstrasse passieren werden; für den östlichen Ortseingang ergeben die Modellrechnungen eine Frequenz von rund 13'200 Fahrzeugen pro Tag (Summe beider Richtungen). Für das Ortszentrum ist diese Entwicklung mit vielen Nachteilen verbunden: mehr Lärm und Schadstoffe, stockender Verkehrsfluss, Behinderungen für Fussgänger.

2004: Aufnahme der Umfahrung Unterägeri in den kantonalen Richtplan
Angesichts dieser Ausgangslage hat der Zuger Kantonsrat im Januar 2004 das Projekt einer Umfahrung Unterägeri in den kantonalen Richtplan aufgenommen. Das Vorhaben ist der zweiten Priorität zugewiesen, das heisst, es soll mittelfristig realisiert werden.

Rechtzeitige Raumfreihaltung
Damit die Umfahrung Unterägeri dereinst auch tatsächlich realisiert werden kann, gilt es, den benötigten Raum rechtzeitig mit Baulinien zu sichern. Diese sind für Grundeigentümer verbindlich. Sie erhöhen die Planungssicherheit für alle Beteiligten.