Navigation
Artikelaktionen

Agglomerationsprogramm

Agglomerationsprogramm Zug beim Bund eingereicht

Der Kanton Zug hat sein Agglomerationsprogramm Siedlung und Verkehr fristgerecht beim Bund eingereicht. Damit ist die Grundlage für die finanzielle Beteiligung des Bundes an Massnahmen im Agglomerationsverkehr geschaffen.

Eines der grossen Probleme von Agglomerationen ist es, die Verkehrsinfrastrukturen mit der Siedlungsplanung und -entwicklung erfolgreich zu koordinieren. Der Bund leistet deshalb Beiträge an ausgewählte Verkehrsvorhaben, die diesem Ziel dienen. Voraussetzung für die finanzielle Unterstützung ist ein Agglomerationsprogramm, das bis Ende 2007 eingereicht werden muss. Der Kanton Zug hat sein Programm dieser Tage nach Bern geschickt.

Richtplan als Grundlage des Zuger Agglomerationsprogramms
Die Grundlage für das Agglomerationsprogramm Zug bildet der kantonale Richtplan von 2004, den der Kantonsrat an seiner Dezembersitzung an die aktuellen Bedürfnisse angepasst hat. Kernpunkte des Zuger Agglomerationsprogramms sind neben Massnahmen der Raumplanung verschiedene Projekte für den öffentlichen und den sogenannten Langsamverkehr (Feinverteiler, Viertelstundentakt auf dem Stadtbahnnetz, Ausbau des Rad- und Fusswegnetzes). Dazu kommen die Strassenbauvorhaben Umfahrung Cham - Hünenberg, Verbindung Grindel - Bibersee und Tangente Zug/Baar. Die Kosten sämtlicher Massnahmen des Zuger Agglomerationsprogrammes werden auf ca. 785 Mio. Franken geschätzt. Eine erste Tranche umfasst die Projekte, die zwischen 2011 und 2015 umgesetzt werden können. Diese haben einen Kostenumfang von rund 285 Mio. Franken, an denen sich der Bund bis zu 50 % beteiligen kann. Erste Rückmeldungen des Bundes sind in der zweiten Hälfte des Jahres 2008 zu erwarten.

 

Agglomerationsprogramm

Agglomeratinsprogramm: Anhang