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Was ist Boden?

 

Der Boden: Die Haut der Erde

Boden ist die äusserste Schicht der Erdkruste und wird geprägt vom Ausgangsgestein, Klima, Relief, Lebewesen sowie durch die Zeit. Er ist im Allgemeinen etwa zwischen 50 und 200 cm tief.

 

 

 

 

 

Ein gut entwickelter Boden besteht meistens aus mineralischen und organischen Bestandteilen (Tonmineralien, Humus, Tonhumuskomplexe, etc.), Wasser, Luft und verschiedensten Lebewesen. Die Bodenteilchen sind so angeordnet, dass sich zwischen ihnen ausreichend grosse Zwischenräume - so genannte Poren - bilden, die Wasser speichern und in denen Luft zirkuliert. Im Porensystem befinden sich neben Wasser und Luft die verschiedensten Lebewesen. Die Poren können bis zu 50 Prozent des Gesamtvolumens ausmachen. Tonmineralien können Bestandteile des Ausgangsgesteins sein oder durch die Verwitterung daraus entstehen. Humus entsteht aus der Zersetzung von abgestorbenen Lebewesen. Die Tonhumuskomplexe sind Verbindungen aus Tonmineralien und Humusbestandteilen.

Gesunder Boden ist klar strukturiert. In der Regel ist in einem Schnitt durch den Boden, in einem sogenannten Bodenprofil, von der Oberfläche bis zum Ausgangsgestein eine Abfolge von Schichten (Bodenhorizonte) zu erkennen. Je nach Horizontabfolge werden unterschiedliche Bodentypen mit verschiedenartigen Eigenschaften unterschieden. Die Horizonte, meist farblich unterscheidbar, sind das Ergebnis der entsprechenden Bodenbildungsvorgänge.